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            <title type="text">Vorschule im Kindergarten für einen kinderleichten Schulstart</title>
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 Mit dem letzten Jahr im Kindergarten beginnt eine aufregende Zeit für Kinder und Eltern: Jetzt sind sie die „Großen“ und bald geht es in die Schule. In der Regel freuen sich die Kinder darauf, dennoch kann der kommende Schuleintritt auch mit Unsicherheiten verbunden sein. Um dem entgegenzuwirken und den Übergang von der Kita in die Schule zu erleichtern, bieten viele Kindertageseinrichtungen eine gezielte Vorschularbeit an. Was diese beinhaltet und wie Kinder spielerisch auf die Schule vorbereitet werden, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 Wichtig &amp;amp; richtig: Vorschularbeit im Kindergarten 
 Die meisten wissen es, aber es nochmals zu erwähnen schadet nicht: Vorschule meint heutzutage die Vorschularbeit im letzten Jahr im Kindergarten, da die eigentliche Vorschule inzwischen bis auf wenige Ausnahmen abgeschafft ist. Beispielsweise Hamburg setzt noch auf das Konzept, für den Großteil Deutschlands ist die Vorschulklasse jedoch kein Thema mehr. 
 Eine wichtige Frage für die Eltern, die meist auch beim Elternabend aufkommt, ist: Wie läuft die Vorschule im Kindergarten ab? Die Wünsche sind häufig zahlreich, die Sorgen um die Anforderungen des Übergangs in die Schule groß. 
 Ein einheitliches Konzept für die Vorschularbeit im Kindergarten gibt es nicht. Bis auf wenige verpflichtende Fördermaßnahmen wie beispielsweise die Sprachkompetenz zu fördern, bestimmt jede Einrichtung das Vorschulprogramm selbst. In vielen Kitas gibt es für die Vorschulkinder 1-2 wöchentliche Treffen, um bestimmte Fähigkeiten zu trainieren, die für das Lernen in der Grundschule wichtig sind. Da es keinen verbindlichen Lehrplan gibt, sind viele Möglichkeiten geboten: Ob man  spielerisch Sozialfähigkeiten fördert , Konzentration übt oder kognitive Fähigkeiten durch gezielte Übungen trainiert – der Einstieg in den späteren Schulunterricht soll dadurch leichter gelingen. 
 
   
 
 Häufig findet die Vorschularbeit im Kindergarten in Projekten statt. Beliebt ist dabei einen Jahreskalender zu gestalten, ein Projekt, das die Kinder über das ganze Jahr begleitet und vielfältige Fähigkeiten fördert: Die Kreativität beim Gestalten der Bilder, die Feinmotorik, Zeiteinteilung und Orientierung lernen, das selbständige Organisieren des Arbeitsplatzes und vieles mehr. Aber auch Projekte wie „Das bin ich“ oder „Ja, so bin ich“ eignen sich wunderbar, um die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstbewusstsein zu stärken, denn ein gesundes Selbstbewusstsein kann helfen, die Herausforderungen, die der Übergang von der Kita in die Schule mit sich bringt, optimal zu meistern. Ebenso werden Themen zur  naturwissenschaftlichen  und  mathematischen Bildung  in Vorschulprojekten im Kindergarten aufgegriffen und intensiv behandelt. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Ein weiterer Schwerpunkt der Vorschularbeit in der Kita liegt darin, die  phonologische Bewusstheit  der Kinder zu fördern. Denn die Fähigkeit, Wörter in Sätzen zu erkennen bzw. Laute und Silben erkennen und wiedergeben zu können, ist eine grundlegende Voraussetzung für das  Lesen und Schreiben lernen  in der Schule. 
 Auch die Kooperation zwischen Schule und Kindergarten gehört in den meisten Einrichtungen zum Vorschulprogramm. Ein Besuch in der Schule oder der Besuch der Kooperationslehrerin in der Kita ist dabei besonders spannend! Eine schöne Idee in der Kooperationsarbeit ist auch, wenn Erstklässler in die Kita kommen und vom Schulalltag erzählen und ihre Schulranzen zeigen. 
 Wichtig zu wissen ist, dass es in der Vorschule nicht darum geht Lerninhalte der Grundschule vorwegzunehmen, sondern sogenannte Vorläuferfähigkeiten wie zum Beispiel die phonologische Bewusstheit zu schulen oder die  Konzentrationsfähigkeit  und das selbständige Arbeiten der Kinder zu fördern. Dadurch werden die Grundlagen für einen leichten Übergang und einen erfolgreichen Schulbesuch geschaffen. 
 Eine gute Einbindung der Eltern durch Entwicklungsgespräche und Elternabende zum Thema Schulreife und Anregungen, wie Eltern ihre Kinder in diesem Lebensabschnitt unterstützen können, runden die Vorschularbeit im Kindergarten ab. Eventuelle Bedenken oder gar Ängste der Eltern sollen damit abgebaut werden bzw. gar nicht erst entstehen. 
 Schulkompetenzen lernt man nicht erst im Vorschulprogramm! 
 Durch die Vorschule in der Kita erfolgt eine intensive Förderung, die das Ziel hat, das Kind an eine bestimmte Schulfähigkeit heranzuführen. Aber nicht nur die Vorschule, sondern die ganze Kindergartenzeit selbst ist als Vorbereitung auf die Schule zu sehen, denn im Laufe des Kindergartens haben die Kleinen üblicherweise bereits zentrale Fähigkeiten erlernt: 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Diese vorwiegend sozialen und emotionalen Fähigkeiten sind für die Schullaufbahn genauso wichtig wie beispielsweise Konzentrationsfähigkeit oder Arbeitsaufträge verstehen und umsetzen zu können. Sehr vieles lernen die Kinder ebenso im alltäglichen Umgang miteinander in der Gruppe. Viele Übungen lassen sich zudem auch Zuhause umsetzen, aber es ist stets zu bedenken: Besonders im ersten Schuljahr haben die Kinder noch viel Abwechslung und Gelegenheit für bspw. Bewegung zwischen längeren Sitzphasen. Keine Grundschule erwartet, dass diese bereits von Anfang an pausenlos stillsitzen können – die Kinder sollen geregelt in die Anforderungen des Schulalltags hineinwachsen. 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 Und wichtig zu betonen ist: Auch wenn viele Herausforderungen auf sie zukommen, freuen sich Vorschulkinder meistens, jetzt zu den &quot;Großen&quot; zu gehören! Schließlich warten viele neue, spannende Themen und Erlebnisse auf sie. 
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            <title type="text">Obst und Gemüse – Spielideen für den Kindergarten</title>
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                                            Schon im Kindergarten können Kinder spielerisch lernen wie gesund Obst und Gemüse ist und wie wichtig diese für unseren Körper sind.
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 Schon im Kindergarten ist gesunde Ernährung ein wichtiges Thema. Wie gesund Obst und Gemüse ist und wie wichtig diese für unseren Körper sind, können Kinder auf lustige und spielerische Weise lernen und dabei viel Interessantes über diese leckeren Lebensmittel erfahren.&amp;nbsp; 
 Wir haben für Sie die schönsten Kreis- und Bewegungsspiele und andere spannende Spielideen rund um das Thema Obst und Gemüse zusammengestellt. 
 
   
 
 Die schönsten Kreis- und Bewegungsspiele zum Thema Obst und Gemüse 
 Äpfel, Birnen, Pflaumen &amp;amp; Co.&amp;nbsp;– beim lustigen Bewegungsspiel „Obstsalat“ lernen die Kinder nicht nur die verschiedenen Obstsorten kennen, sie schulen dabei auch ihre auditive Wahrnehmung, denn wer nicht genau hingehört, weiß nicht, wann der Platz getauscht werden muss und verpasst den Spielspaß. Darüber hinaus werden auf spielerische Art die Konzentrationsfähigkeit, das Reaktionsvermögen und die Motorik geschult. Alles was für dieses Spiel gebraucht wird, sind Umhänge-Kärtchen mit verschiedenen Obstsorten, pro Obstsorte mindestens 2&amp;nbsp;Kärtchen. Je mehr Mitspieler, desto mehr Obstsorten können eingesetzt werden. Gespielt wird im Stuhlkreis, in dem sich ein Stuhl weniger befindet als Mitspieler vorhanden sind. 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Spielanleitung:  Jedes Kind darf eine Obstkarte aussuchen und sich umhängen. Ein Spieler steht in der Mitte des Kreises und ruft z. B. „Kirsche“ und alle Kinder, die eine Kirsche haben, tauschen die Plätze. Auch der Spieler in der Mitte versucht einen Platz zu ergattern. Das Kind, das keinen Stuhl bekommen hat, darf als nächstes in die Mitte und die nächste Frucht ausrufen. Es können auch zwei Obstsorten gerufen werden, dann müssen zum Beispiel alle Äpfel und Birnen die Plätze tauschen. Beim Kommando „Obstsalat“ wird es besonders lustig, denn dann müssen sich alle Kinder einen neuen Platz suchen. 
 Als Variation kann dieses Spiel mit Gemüse auch als „Gemüseeintopf“ gespielt werden. 
 Dass Karotten ernten jede Menge Spaß macht, aber auch ganz schön anstrengend sein kann, erfahren die Kinder beim Spiel „Karotten ziehen“. So geht’s: 
 Zu Beginn des Spiels wird ein Bauer bestimmt. Alle anderen Spieler sind Karotten, die sich auf den Bauch legen, sich gegenseitig an den Händen festhalten und einen Kreis bilden. Der Bauer darf nun beginnen die Karotten zu ernten, indem er versucht sie voneinander zu lösen. Dabei darf er alles versuchen: an den Karotten ziehen, den Griff an den Händen zu lockern oder zu kitzeln, bis sie von selbst loslassen. Ist eine Karotte „gezogen“, wird diese auch zum Bauern und hilft bei der Ernte. Das Spiel endet, wenn nur noch eine Karotte übrig ist, die in der nächsten Runde zum Bauern wird. Dieses Kreisspiel ist auch wunderbar für die Grundschule geeignet. 
 Tolle Kreisspiele mit Obst und Gemüse, die sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule gespielt werden können, sind sogenannte Kimspiele. Hier kommen die Sinne zum Einsatz! Wie fühlt sich die Haut einer Kartoffel an, wie riecht ein Brokkoli und wie sieht eine Zitrone aus? Je nachdem welcher Sinn geschärft werden soll, werden die Lebensmittel z.B. in einen Korb gelegt und mit einem Tuch abgedeckt, damit sich die Kinder ganz auf das Fühlen konzentrieren können. Sie können aber auch mit einer Augenbinde arbeiten oder das Obst und Gemüse in ein Säckchen geben. Reihum darf nun jedes Kind ein Obst oder Gemüse ertasten und dabei beschreiben, was es fühlt. Die anderen Kinder dürfen nun raten, um welches Obst oder Gemüse es sich handelt. Sind sie sich einig, darf zur Kontrolle das Betreffende gezeigt werden. Nun ist das nächste Kind an der Reihe. Diese Spiele eignen sich nicht nur hervorragend zur Förderung der   Sinneswahrnehmung  , sie lassen sich auch wunderbar zur   Sprachförderung   einsetzen. 
 
 
 Wo lernt man gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse leichter kennen als beim beliebten Kaufladen-Spiel! Was möchte ich einkaufen? Kartoffeln, Möhren oder doch lieber Brokkoli? Und Äpfel, Bananen, Birnen und Beeren für einen Obstsalat zum Nachtisch. Die Kinder können hier voneinander lernen und sich gegenseitig helfen, wenn der Name einer Obst- oder Gemüsesorte nicht bekannt ist. 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 Eine spannende Spielidee, um Obst und Gemüse kennenzulernen, ist ein Memory mit diesen gesunden Lebensmitteln. Bevor das Spiel beginnen kann, ist es wichtig, mit den Kindern die abgebildeten Obst- und Gemüsesorten zu besprechen. Auch während des Spiels wird das Obst oder Gemüse, das auf der umgedrehten Karte zu sehen ist, benannt. So prägen sich die Namen besser ins Gedächtnis ein. Die Kinder erweitern auf diese Weise spielerisch ihren Wortschatz und schulen ganz nebenbei die   visuelle Wahrnehmung   sowie die Merk- und Konzentrationsfähigkeit. 
 
   
 
 Wie wäre es, wenn Gemüse sprechen könnte? Ein Gemüsetheater macht genau das möglich! Alles was Sie dazu brauchen ist ein Kasperletheater, verschiedene Gemüsesorten und Gabeln. Dem Gemüse wird ein Gesicht aufgemalt, auf eine Gabel gesteckt und schon kann das Theater beginnen. Sie können sich selbst eine Geschichte ausdenken oder gemeinsam mit den Kindern eine erfinden.    Das bringt jede Menge Spaß und fördert die Fantasie!   
 
 &amp;nbsp; 
 
 
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            <title type="text">Montessori-Pädagogik im Kindergarten – Was steckt dahinter?</title>
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                                            Ein Überblick über die Montessori-Pädagogik: Ziele, Erzieherrolle und kritische Aspekte für die Wahl des passenden Kindergartens.
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 Montessori-Pädagogik im Kindergarten&amp;nbsp;– Was steckt dahinter? 
 Was hat es mit dem Montessori-Kindergarten auf sich? Und welche Pädagogik steckt hinter dem Konzept der italienischen Ärztin Maria Montessori? Die Suche nach der passenden Kindergarten-Konzeption kann aufgrund der Vielzahl an Literatur und Informationen über diese Pädagogik eine Herausforderung darstellen. Um Abhilfe zu schaffen, bietet TimeTEX alle wichtigen Informationen: von den Zielen und Leitgedanken der Pädagogik über die Rolle der Erzieher/-innen bis hin zu einer Kritik. 
 
   
 
 Was ist ein Montessori Kindergarten? 
 Der Montessori Kindergarten hat seine Wurzeln in der von Maria Montessori entwickelten Pädagogik. Sie stellt das Kind mit seiner Individualität und Selbstständigkeit ins Zentrum der Pädagogik. Dabei lautet die Devise der Erziehung: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Nach Montessoris Überzeugung lernen Kinder am besten, wenn sie ihren eigenen Interessen nachgehen können und sich aus eigener Initiative bilden. Der Montessori-Kindergarten legt großen Wert auf die individuelle Entwicklung des eigenen Willens und die Förderung von selbstständigem Spielen und Lernen. Bei diesen Prozessen fungieren die Erzieher/-innen als Begleiter und Beobachter, die den Kindern eine passende Lernumgebung vorbereiten, Freiraum bieten und sie bei Bedarf unterstützen. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Maria Montessori Pädagogik: Woher kommt dieser Ansatz? 
 Die Montessori Pädagogik geht auf ihre italienische Begründerin Maria Montessori (1870-1952) zurück. Nach Abschluss ihres Medizinstudiums und der Arbeit als Assistenzärztin in einer Kinderpsychiatrie entwickelte Montessori das Konzept der Montessori-Pädagogik. 1907 eröffnete sie ein eigenes Kinderhaus für sozial benachteiligte Kinder. Mittlerweile ist das Konzept auch in Deutschland weit verbreitet und findet bei vielen Eltern Anklang. Stand heute gibt es ungefähr 600 Montessori Kindergärten und etwa 400 Montessori-Schulen in Deutschland. 
 Montessori-Pädagogik: Wie sieht das Konzept aus und was sind die Ziele? 
 
 
 
 Daraus leiten sich folgende Ziele ab: 
 
 
 Unabhängigkeit der Kinder fördern 
 Förderung der individuellen Entwicklung 
 Kinder sollen eigenen Willen entwickeln und selbst Entscheidungen treffen 
 Lernen aus eigenem Antrieb 
 Freude am selbstbestimmten Lernen 
 Aneignung eines eigenen Rhythmus 
 Eigenes Lerntempo bestimmen 
 Kinder unterstützen, selbständig zu handeln und zu denken 
 Sich von den Erwachsenen ablösen 
 Welt eigenständig entdecken 
 Schwierigkeiten selbstständig überwinden 
 Kinder in ihrer Persönlichkeit achten 
 
 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 Konzeption: 
 1. Selbstständigkeit 
 Maria Montessori setzt mit ihrer pädagogischen Konzeption ganz auf die Selbstständigkeit der Kinder. Dabei sollen Erzieher/-innen und Eltern sich, anders als bei anderen Kindergarten-Konzeptionen, zurücknehmen und den Kindern die freie Entscheidung über die Wahl ihrer Lernaktivitäten und deren Inhalte geben. Die Montessori-Pädagogik legt dabei besonderen Wert auf Freiraum, Geduld, Vertrauen und Zurückhaltung. 
 2. Umgebung 
 Die vorbereitete Umgebung spielt im Montessori-Kindergarten eine große Rolle. Kindern soll durch eine vorbereitete Umgebung die Möglichkeit geboten werden, sich frei bewegen zu können und alle Spielmaterialien sichtbar und griffbereit zur Verfügung zu haben, damit sie auswählen können, womit sie sich beschäftigen wollen. Die Einrichtung und das Mobiliar sind folglich so an die Größe der Kinder angepasst, dass sie ohne die Hilfe von Erzieher/innen auf die Materialien zugreifen können. Durch diese Strukturierung und Offenheit der Einrichtung werden Kinder zum selbstständigen Lernen und Entdecken eingeladen. Diese Gewichtung der vorbereiteten Umgebung bedeutet aber nicht, dass sich das Kita-Geschehen ausschließlich innerhalb der Einrichtung abspielt. Die Montessori-Pädagogik legt durchaus großen Wert auf die Einbeziehung der Natur und anderer Umgebungen. 
 3. Sensible Phasen 
 Montessori entdeckte schon früh die Bedeutung der sensiblen Phasen für ihre Pädagogik und setzte bei der Erziehung in Montessori-Schulen oder Montessori-Kindergärten auf diese. Sensible Phasen bezeichnen Zeitabschnitte, in denen die Kinder eine besonders hohe Bereitschaft und Fähigkeit für bestimmte Lernprozesse zeigen. Nach Montessori sollten die Erzieher/-innen diese Phasen rechtzeitig erkennen und dementsprechend fördern. Wird eine Periode verpasst, ist es mühsam, diese fehlenden Kompetenzen nachträglich zu fördern. Montessori hält sich dabei an eine bestimmte Abfolge der Zeitspannen. Bei der selbstständigen Entwicklung der Persönlichkeit werden folgende Phasen durchlaufen, an denen sich auch das Konzept von Montessori orientiert. 
  1. Phase:  Ordnung, Bewegung, Sprache (0 bis 3 Jahre) 
  2. Phase:  Bewusstsein, soziales Zusammenleben und Vervollkommnung bereits gemachter Erfahrungen (3 bis 6 Jahre) 
 &amp;nbsp; 
  3. Phase:  Moralisches Bewusstsein, soziale Beziehungen und Abstraktion (6 bis 12 Jahre) 
  4. Phase:  Gerechtigkeit, Wissenschaft, gesellschaftliche Prozesse, soziale Prozesse und Politik (12 bis 18 Jahre) 
 &amp;nbsp; 
 
   
 
 4. Pädagoge als Begleiter 
 &amp;nbsp; 
 Montessori versteht die Rolle des Pädagogen als Helfer des Kindes, der die Bildungs- und Entwicklungsprozesse begleitet und nicht als denjenigen, der den Ton angibt und dem Kind die Richtung weist. Kinder sollen durch die Begleitung der Erzieher/-innen in ihrer Selbstständigkeit und der eigenen Entwicklung gefördert werden. Dabei ist die Aufgabe der Erzieher/-innen, die Kinder bei ihren Lernprozessen zu beobachten und wenn nötig zu unterstützen. Zurückhaltung aber aktive Beobachtung, Orientierung und Unterstützung sind für diesen pädagogischen Ansatz die richtigen Leitbegriffe. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 5. Eltern 
 Montessori bezieht die Eltern fest in ihre Pädagogik ein. Damit die Kinder ganzheitlich mithilfe der Montessori-Pädagogik unterstützt werden, ist es von besonderer Bedeutung, dass die Eltern mit den Grundfesten der Pädagogik vertraut gemacht werden, beispielsweise durch spezifische Workshops. Auch sind regelmäßige Elternabende für den aktiven Austausch ein Bestandteil der Pädagogik. Darüber hinaus gibt es auch Montessori-Schulen oder Montessori-Kindergärten, die die Eltern aktiv in den Alltag einbeziehen. Beispielsweise durch gemeinsame Ausflüge. 
 6. Freiarbeit 
 Auch die Freiarbeit nimmt in Maria Montessoris Pädagogik eine bedeutende Rolle ein. Dabei können Kinder eigenständig entscheiden, mit welchen Materialien und in welcher Personenkonstellation (in der Gruppe oder einzeln) sie spielen/lernen wollen. Dadurch lernen die Kinder, sich zu organisieren und stärken ihre sozialen Kompetenzen. Auch gehört das spätere Aufräumen der Spielmaterialien zur Arbeit. So lernen die Kinder schrittweise Verantwortung und Selbstständigkeit. Die Erzieher/-innen beobachten die Freiarbeit und dokumentieren die kindliche Entwicklung. 
 Montessori-Pädagogik: Was hat es mit den Montessori-Materialien auf sich? 
 Kinder lernen über sinnliche Erfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes die Welt begreifen. Darauf basierend hat Montessori spezielle Materialien entwickelt, anhand derer die Kinder sich alleine oder in kleinen Gruppen bestimmte Zusammenhänge erarbeiten können. 
 Das Material gliedert sich bei Montessori in fünf Lernbereiche: Sinnesmaterial, Übungen des täglichen Lebens, Mathematikmaterial, Sprachmaterial und Material zur kosmischen Erziehung. 
 Montessori-Materialien haben in der Regel folgende Merkmale: 
  Aktivität:  Materialien sollen Aufforderungscharakter haben und die Kinder zum Spielen, Lernen und Üben anregen. Wichtig ist, dass Kinder die Materialien griffbereit haben und eigenständig nutzen können. Die Kinder wählen frei, je nach ihrem Entwicklungsstand, mit welchem Material sie arbeiten wollen. 
  Augenmerk auf einer Eigenschaft:  Montessori-Materialien sind jeweils auf einen einzigen Lerninhalt beschränkt. Sie unterscheiden sich meist in einer bestimmten Eigenschaft, um die Konzentration der Kinder auf das Wesentliche zu lenken. So lernen Kinder Unwichtiges außer Acht zu lassen. 
  Ästhetik &amp;amp; Nachhaltigkeit:  Die Materialien sollen ästhetisch ansprechend und qualitativ hochwertig sein und möglichst lange halten. Außerdem spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle für Montessori, daher sind die meisten Materialien aus Holz und sehr robust. 
  Begrenzung:  Die Begrenzung auf das Wesentliche ist auch beim Materialbestand wichtig. So ist jedes Material nur einmal vorhanden. Damit bleibt nicht nur das Umfeld überschaubar und es wird für Ordnung gesorgt, Kinder lernen dadurch auch Rücksicht auf andere zu nehmen und sich zu gedulden. 
  Kontrolle:  Alle Arbeitsmaterialien sind mit Fehlerkontrollen ausgestattet, damit die Kinder ihre Fehler selbst erkennen und korrigieren können. Ein eigenständiges Lernen, möglichst unabhängig vom Erwachsenen, steht im Vordergrund. 
 Montessori-Materialien bei TimeTEX: 
 Bei TimeTEX können Sie ein breites Sortiment an   Montessori-Materialien   erwerben. Unser Sortiment bietet eine breite Auswahl und ist unterteilt in  Montessori Mathematik ,  Montessori Deutsch  und  Montessori weitere Lernmittel . Hier ist also für jeden etwas dabei! 
 Montessori-Pädagogik: Kritik 
 Wichtig zu wissen ist, dass die Montessori-Pädagogik mit ihrer starken Gewichtung der Selbstständigkeit und des selbst motivierenden Lernens nicht für jedes Kind geeignet ist. Individuelle Faktoren wie Charakter und Veranlagung spielen dabei eine große Rolle. Darüber hinaus können beim Übergang in eine Schule, die nicht der Montessori-Pädagogik folgt, eventuelle Schwierigkeiten auftreten. Die hohen Kosten und der starke Einbezug der Eltern kann außerdem eine Belastung und zusätzliche Arbeit darstellen. 
 Montessori Pädagogik im Kindergarten: Was sind die Kosten? 
 Einen fest regulierten Preis gibt es in den Montessori-Kindergärten nicht. Jeder Kindergarten legt eigenständig die Kosten fest. In der Regel beläuft sich die monatliche Gebühr abhängig von den Stunden auf ca. 180-250 Euro. Hinzu können weitere Kosten durch Essenspauschalen, Versicherungsgebühren, Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge für den Förderverein entstehen. 
  Tipp:  Entdecken Sie bei TimeTEX tolle  Lernspiele , die Ihren Kindern spielerisch Wissen vermitteln. Auch haben wir unter der Rubrik  Soziale Kompetenzen fördern  ein breites Sortiment an Lernmittel, um Kindern diese fundamentale Kompetenz einfach näherzubringen. 
 
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            <title type="text">Farben lernen leicht gemacht: Spaß und Kreativität für Kinder!</title>
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 Was ist der beste Ansatz, um Kindern Farben beizubringen? 
 Das Farbenlernen ist eine aufregende und wichtige Etappe in der frühkindlichen Entwicklung. Um Kindern die Welt der Farben näherzubringen, ist ein spielerischer Ansatz ein erfolgreicher Weg. Kinder lernen am besten, wenn sie Freude haben und aktiv in den Lernprozess einbezogen werden. 
 
 
 Ein effektiver Ansatz, um Kindern Farben beizubringen, ist die Nutzung von Spielen und farbigen Materialien. Kinder sind natürliche Entdecker und lernen durch Erfahrung und Interaktion. Indem Sie Ihrem Kind spielerische Aktivitäten rund um die Farben anbieten, wird das Lernen zu einem vergnüglichen Abenteuer. Zeigen Sie Ihrem Kind Gegenstände in verschiedenen Farben und sprechen Sie ihm Mut zu, diese zu benennen. Beispielsweise könnten Sie einen blauen Ball, eine rote Blume, ein gelbes Auto und ein grünes Blatt zeigen. Durch diese einfachen Übungen wird das Farbverständnis Ihres Kindes  spielerisch gefördert . 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 Der Kindergarten bietet eine ideale räumliche Umgebung, um das Thema Farben einzuführen. Pädagogen gestalten häufig farbenfrohe Gruppenräume und verwenden bunte Materialien zur   Raumgestaltung im Kindergarten , um die Aufmerksamkeit der Kinder zu gewinnen. In Gruppenaktivitäten können die Kinder gemeinsam die Farben entdecken und ihre Begeisterung teilen. 
 Es ist wichtig, dass Eltern auch zu Hause das Farbenlernen fördern. Sie können mit ihrem Kind   Malbücher  verwenden, bei denen die Farben beim Namen genannt werden sollen, oder farbenfrohe Geschichten vorlesen. Alltägliche Situationen können ebenfalls genutzt werden, um das Farbverständnis zu vertiefen. Beim Einkaufen können Sie Ihr Kind bitten, Produkte in unterschiedlichen Farben zu identifizieren oder gemeinsam einen bunten Regenbogen am Himmel suchen. 
 Der beste Ansatz, um Kindern Farben beizubringen, ist also eine Kombination aus spielerischen Aktivitäten, bunten Materialien und alltäglichen Situationen. Wenn Kinder Farben als etwas Lustiges und Faszinierendes erleben, wird das Lernen zu einem positiven und nachhaltigen Erlebnis. Indem Sie sich aktiv in den Lernprozess Ihres Kindes einbringen und seine Begeisterung für Farben fördern, legen Sie ein solides Fundament für weitere Entdeckungen in der Welt der Farben und verbessern gleichzeitig seine kognitive Entwicklung. 
 Warum ist das Lernen von Farben in der Kindheit wichtig? 
 
   
 
 Das Lernen von Farben in der Kindheit spielt eine wichtige Rolle, da es für die kindliche Entwicklung viele Vorteile mit sich bringt. Farben sind allgegenwärtig und haben eine zentrale Bedeutung in unserem täglichen Leben. Mit Farben können Stimmungen beeinflusst oderausgedrückt werden: So wird beispielsweise der Farbe Blau eine beruhigende Wirkung zugeschrieben, Farbtöne wie Rot und Orange wirken anregend und stimulierend. Farben sind aber nicht nur für die emotionale Entwicklung der Kinder wichtig, sie steigern auch die Aufmerksamkeit und verbessern das Gedächtnis beim Lernen. Wenn Kinder Farben frühzeitig kennenlernen, entwickeln sie nicht nur ein ästhetisches Verständnis, sondern auch eine erweiterte Wahrnehmung und einen Sinn für Kreativität. 
 In vielen Bildungsansätzen, wie zum Beispiel Montessori, wird das Erlernen von Farben als ein grundlegendes Projekt und Thema betrachtet. Kinder lernen dabei nicht nur, Farben zu erkennen, sondern auch sie zu benennen und zu differenzieren. Dies fördert die kognitive Entwicklung und das Sprachverständnis. 
 
 
 Das Experimentieren mit Farben, sei es beim Malen mit dem Pinsel oder durch das Mischen von Farben, ermöglicht es den Kindern, ihre Sinne zu schärfen und ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten. Farben regen die Fantasie an und erlauben es den Kindern, ihre Gefühle und Ideen auszudrücken. 
 Darüber hinaus kann das Lernen von Farben in der Kindheit auch die soziale Interaktion fördern. Wenn Kinder Farben gemeinsam entdecken und darüber sprechen, lernen sie voneinander und entwickeln soziale Fähigkeiten wie Teilen und Kooperation. 
 Insgesamt ist das Lernen von Farben in der Kindheit ein wichtiger Bestandteil in der frühkindlichen Bildung. Es verändert das Verständnis der Welt, fördert die Kreativität und ermöglicht es den Kindern, ihre Umgebung besser wahrzunehmen. Indem sie Farben kennenlernen und experimentieren, legen sie ein solides Fundament für ihre intellektuelle und emotionale Entwicklung. 
 Wie können Eltern das Farbenlernen zu Hause unterstützen? 
 Eltern können das Farbenlernen zu Hause auf vielfältige Weise unterstützen. Indem sie alltägliche Situationen nutzen, um über Farben zu sprechen, schaffen sie eine Lernumgebung, die das Verständnis für Formen und Grundfarben fördert. Beispielsweise können sie beim gemeinsamen Kochen Obst und Gemüse in den Farben Rot, Grün und Blau benennen und darüber sprechen, welche Farben sie im Buch oder in der Kunst entdecken. 
 Das Vorlesen von Büchern, die sich auf Farben konzentrieren, ist eine weitere effektive Methode, um das Farbenlernen zu unterstützen. Hier können Kinder mit den Grundfarben Rot, Gelb und Blau vertraut gemacht werden, während sie auf unterhaltsame Weise Geschichten erforschen. 
   Kreatives Basteln  und Malen ermöglichen es Kindern, ihre Vorstellungskraft auszudrücken und sich mit Farben zu beschäftigen. Eltern können ihren Kindern Papier, Stifte und Farben bereitstellen und sie ermutigen, ihre eigenen Meisterwerke zu schaffen. Dabei können sie gezielt die Farben Rot, Gelb und Blau hervorheben und deren Unterschiede betonen. 
 Zusätzlich können Eltern durch gezielte Fragen und Gespräche die Wahrnehmung ihrer Kinder unterstützen. Sie könnten beispielsweise fragen: &quot;Welche Farbe hat dein Spielzeugauto? oder &quot;Welche Farbe hat das T-Shirt, das du heute trägst?&quot; Durch solche Fragen wird das Bewusstsein für Farben im Alltag gestärkt. 
 Indem Eltern das Farbenlernen in den Alltag einbauen und dabei besonders auf die Farben Rot, Grün und Blau achten, können sie ihre Kinder spielerisch in die Welt der Farben einführen und deren kognitive und kreative Fähigkeiten fördern. 
 Welche pädagogischen Materialien eigenen sich für das Farbenlernen? 
 Für das Farbenlernen eignen sich unterschiedliche pädagogische Materialien, die das Interesse und die Neugier der Kinder wecken. Lernspiele sind eine beliebte Möglichkeit, um spielerisch Farben zu entdecken. Es gibt Brettspiele oder Online-Apps, die das Erkennen und Zuordnen von Farben fördern. 
 Karten mit verschiedenen Farben bieten eine praktische Möglichkeit, das Farbenlernen zu gestalten. Mit Bildkarten können Kinder die Farben mit realen Gegenständen verknüpfen, wie zum Beispiel einer blauen Blume oder einem grünen Apfel. 
 
 
 Experimente sind eine weitere spannende Methode, um Farben zu erforschen. Das Mischen von Farben, wie Blau und Gelb, um Grün zu erzeugen, ermöglicht den Kindern ein hands-on Lernen und verstärkt das Verständnis für Farbzusammenhänge. Lernen von Formen in verschiedenen Farben kann ebenfalls eine effektive Methode sein. Durch die Kombination von Formen und Farben lernen die Kinder Farben in einem kontextuellen Zusammenhang kennen. 
 
 Tipp: Mit unserem  „ Experimentierset &quot;Farbe &amp;amp; Licht&quot;“  können Sie zusammen mit Ihrem Kind in die Welt der Farben eintauchen. 
 
 
   
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 Im Morgenkreis können die Kinder gemeinsam über Farben sprechen, Farben benennen und ihre Lieblingsfarben teilen. Dies fördert die soziale Interaktion und schafft eine positive Lernumgebung.    Insgesamt bieten pädagogische Materialien eine reichhaltige Vielfalt an Möglichkeiten, um das Farbenlernen ansprechend und effektiv zu gestalten und die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder zu unterstützen. 
 Wann entwickeln Kinder üblicherweise ein Verständnis für Farben? 
 Kinder entwickeln üblicherweise ein grundlegendes Verständnis für Farben im Alter von etwa 18 Monaten bis 3 Jahren. In diesem Zeitraum machen sie vielfältige Erfahrungen mit Farben und beginnen, diese zu erkennen und zu benennen. Ihr visuelles System entwickelt sich weiter, was es ihnen ermöglicht, Farben besser wahrzunehmen und zu unterscheiden. 
 Die Feinmotorik spielt dabei eine wichtige Rolle, da Kinder in diesem Alter in der Lage sein müssen, Farben zu greifen und zu benennen. Mit zunehmender Feinmotorik können sie auch gezielt mit Farbstiften oder Farben malen und so ihre Fähigkeiten im Umgang mit Farben weiterentwickeln. 
 Die Kita (Kindertagesstätte) ist eine ideale Umgebung, um das Verständnis für Farben zu fördern. Hier werden Kinder spielerisch mit Farbenlehre und Farbmischungen vertraut gemacht. Pädagogen verwenden farbenfrohe Materialien und gezielte Aktivitäten, um das Interesse der Kinder zu aktivieren und ihre   Sinneswahrnehmung  zu schärfen. 
 Es ist wichtig zu betonen, dass Kinder individuell in ihrem Lernprozess sind. Einige Kinder können Farben schon früher erkennen und benennen, während es bei anderen etwas länger dauern kann. Eltern und Erzieher sollten geduldig sein und die natürliche Entwicklung der Farbwahrnehmung bei jedem Kind unterstützen. Indem sie alltägliche Situationen nutzen und die Kinder in Farbaktivitäten einbeziehen, helfen sie ihnen dabei, ein fundiertes Verständnis für Farben zu entwickeln. 
 Welche spielerischen Aktivitäten fördern das Erkennen von Farben? 
 
 Farbenjagd: Verstecken Sie farbenfrohe Gegenstände im Raum oder im Garten und bitten Sie Ihr Kind, sie zu suchen und nach Farben zu sortieren. 
 Farbsortierspiele: Bieten Sie Ihrem Kind verschiedene bunte Spielzeuge oder  farbige Bauklötze  an und fordern Sie es auf, diese nach Farben zu sortieren. 
 Farbenmemory: Erstellen Sie ein Memory-Spiel mit Kartenpaaren in verschiedenen Farben. Ihr Kind muss die passenden Farbpaare finden. 
 Farbenmischen: Lassen Sie Ihr Kind mit Wasserfarben experimentieren und beobachten, wie verschiedene Farben miteinander gemischt werden, um neue Farbtöne zu erzeugen. 
 Farbige Kunstprojekte: Malen Sie zusammen mit Ihrem Kind farbenfrohe Bilder oder gestalten Sie Collagen mit buntem Papier und anderen Materialien. 
 Singen von Farbenliedern: Singen Sie gemeinsam Lieder über Farben und verwenden Sie dabei verschiedene Requisiten oder Bilder. 
 Alltagsgespräche: Nutzen Sie alltägliche Situationen, um über Farben zu sprechen. Zum Beispiel können Sie beim Einkaufen gemeinsam verschiedene farbige Lebensmittel identifizieren. 
 Farbige Schatzsuche: Organisieren Sie eine Schatzsuche im Haus oder im Garten, bei der Ihr Kind Hinweise in verschiedenen Farben finden muss, um den Schatz zu entdecken. 
 Farbige Verkleidung: Spielen Sie gemeinsam mit bunten Verkleidungen und benennen Sie dabei die Farben der Kostüme. 
 
 Eltern haben heutzutage eine Fülle von Möglichkeiten, um Ressourcen und Übungen zum Farbenlernen für ihre Kinder zu finden. Eine der ersten Anlaufstellen ist das Internet. Es gibt zahlreiche Websites und Apps, die kostenlose oder kostenpflichtige Lernspiele und Übungen rund um Farben anbieten. Diese digitalen Ressourcen sind oft interaktiv und machen das Lernen für Kinder unterhaltsam. 
 Bücher und Malbücher sind eine weitere wertvolle Quelle. In Buchhandlungen oder online gibt es spezielle Farbenlehre-Bücher oder Malbücher, die farbenfrohe Bilder und Übungen enthalten, um das Farbenlernen zu fördern. Diese Bücher bieten eine lehrreiche Möglichkeit für Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern zu lesen und zu malen. 
 Des Weiteren können Lehrer und Erzieher in Kindergärten und Schulen wertvolle Empfehlungen geben. Sie haben oft vielfältige Materialien und Aktivitäten zum Farbenlernen in ihren Lehrplänen und können Eltern dabei unterstützen, geeignete Übungen für zu Hause zu finden. 
 In Bastelgeschäften oder Spielwarenläden können Eltern eine Vielzahl von Bastelmaterialien finden, die für Farbexperimente und kreative Übungen genutzt werden können. Bunte Papierbögen, Stifte und Farben ermöglichen es den Kindern, ihre eigene künstlerische Seite zu entdecken. 
 Schließlich bieten pädagogische Zeitschriften, Blogs und soziale Medien wie Pinterest eine Fülle von Ideen und Aktivitäten zum Farbenlernen. Eltern können nach Farbthemen suchen und verschiedene kreative Übungen ausprobieren, die für ihre Kinder geeignet sind. 
 Durch die Nutzung dieser verschiedenen Ressourcen können Eltern eine vielseitige und bereichernde Lernumgebung schaffen und ihre Kinder dabei unterstützen, die wunderbare Welt der Farben spielerisch zu entdecken und zu verstehen. Das Farbenlernen wird so zu einer spannenden und interaktiven Erfahrung für die ganze Familie. 
 Welche Rolle spielt das Farbenlernen im kreativen Entwicklungsprozess von Kindern? 
 Das Farbenlernen beeinflusst den kreativen Entwicklungsprozess von Kindern auf bedeutsame Weise. Durch das Experimentieren mit Farben erweitern sie ihre Vorstellungskraft, was die Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Kinder hervorragend fördert. Zudem hilft es Kindern, ihre Emotionen besser auszudrücken sowie ihre Kreativität zu stärken und dadurch sich selbst und ihre Umgebung besser zu verstehen. Das Farbenlernen fördert somit nicht nur die künstlerische Entwicklung, sondern wirkt sich auch positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder aus. 
 Wie beeinflusst das Erkennen von Farben die kognitive Entwicklung? 
 Das Erkennen von Farben spielt eine bedeutende Rolle in der kognitiven Entwicklung von Kindern. Durch das Identifizieren und Benennen von Farben werden verschiedene kognitive Fähigkeiten gefördert. 
 Zunächst trägt das Farbenlernen zur visuellen Wahrnehmung bei. Kinder schärfen ihre visuellen Fähigkeiten, indem sie Farben unterscheiden und in ihrer Umgebung erkennen. Dies stärkt ihre Beobachtungsgabe und fördert die visuelle Verarbeitung. 
 Das Erkennen von Farben unterstützt auch die sprachliche Entwicklung. Wenn Kinder Farben benennen, erweitern sie ihren Wortschatz und verbessern ihre sprachlichen Fähigkeiten. Dies erleichtert die Kommunikation und Ausdrucksfähigkeit. 
 Darüber hinaus fördert das Farbenlernen das logische Denken. Kinder erkennen Muster und Zusammenhänge zwischen Farben und lernen, sie zu klassifizieren und zu sortieren. Dies fördert das abstrakte Denken und die Fähigkeit, Kategorien zu bilden. 
 Kreativität wird ebenfalls durch das Erkennen von Farben angeregt. Kinder experimentieren mit Farben in ihren künstlerischen Werken und entdecken neue Möglichkeiten, ihre Ideen auszudrücken. 
 Insgesamt trägt das Erkennen von Farben zu einer ganzheitlichen kognitiven Entwicklung bei, indem es visuelle, sprachliche, logische und kreative Fähigkeiten stärkt. Es eröffnet den Kindern eine neue Dimension der Wahrnehmung und fördert ihre kognitiven Fähigkeiten für lebenslanges Lernen. 
 Fazit: Kinder lernen Farben 
 Das Farbenlernen bei Kindern ist ein faszinierender Prozess, der ihre kognitive, kreative Entwicklung und   sprachliche Entwicklung fördert . Durch spielerische Aktivitäten und vielfältige Ressourcen entdecken Kinder die bunte Welt der Farben und entwickeln ein fundiertes Verständnis für ihre Umgebung. 
 
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 Die bedürfnisorientierte und entwicklungsgerechte Planung und Einrichtung der Räumlichkeiten in Kiga und Kita ist Ziel der Raumgestaltung. Dies schafft eine angenehme, pädagogisch gut nutzbare Atmosphäre für Kinder wie Erzieher/innen gleichermaßen. 
 Welche Räume in welcher Gestaltung benötigt sind, hängt von der Konzeption der Einrichuntung ab: Ob offene Arbeit oder geschlossene Gruppen, sollten auf jeden Fall Gruppenraum, Küche und Speiseraum, Ruheraum bzw. andere Rückzugsmöglichkeiten, Turnraum und Garten, Waschraum und Wickelraum dazugehören. Für Bildungsangebote sind häufig weitere Räume extra eingerichtet, wie ein Forscherlabor für  Experimente im Kindergarten  und die Bastelwerkstatt für  kreatives Basteln  . 
 Was ist wichtig bei der Raumgestaltung im Kindergarten? 
 Die Eckdaten dazu finden Sie hier: 
 Das wichtigste für die Raumgestaltung in Kita und Kiga ist, eine Umgebung für die Kinder zu schaffen, die diese als sicheren Ort außerhalb ihres Zuhauses empfinden sollen. So können die Kinder die Welt abseits ihrer Familie mit Neugierde und Selbstvertrauen entdecken. Viel Platz für Aktivitäten und Entwicklung ist wichtig – in den meisten KiGas und Kitas im deutschsprachigen Raum liegt die durchschnittliche Raumfläche pro Kind bei ca. 3m². Experten raten jedoch in Innenräumen mindestens zur doppelten Fläche. 
 Diese kann, neben den essenziellen Räumen, auf weitere Funktionsräume aufgeteilt werden: Neben kreativen Räumen und solchen zum Forschen und Entdecken, wie beispielsweise mit  Lernspielen  bieten sich auch ein Leseraum, Theaterraum, oder Bewegungsraum an. Auch ein zusammengefasster, großer Bildungsraum kann empfehlenswert sein: Ausgestattet mit verschiedenen Möglichkeiten für Beschäftigung, Rückzug und Entdeckung können die Kinder ihre individuellen Interessen erforschen und Talente entdecken. So schreitet die Selbstbildung voran. 
 Raumgestaltungs-Tipps für Kindertagesstätten-Räume 
 Auch bei Kleinkindern werden durch die Kita-Räume bereits gewisse Empfindungen und Aktionen hervorgerufen. Proportionen, Aufteilung, Licht, Farbgebung, Materialien – Leere und Überfüllung sind gleichermaßen unerwünscht, daher ist es wichtig, ein Mittelmaß zu finden. Räume können anregend wirken, Wohlbefinden auslösen, beruhigen, oder auch aktiv machen und zum Spielen einladen. Aber ihre Wirkung kann auch die Gegenteile all dieser Sachen hervorrufen und Langeweile und Müdigkeit bis hin zu Unwohlsein verursachen. 
 Neben guter Beleuchtung, die Tageslicht und steuerbare künstliche Lichtquellen mischt, ist insbesondere die Farbgestaltung dafür wichtig, Räumen einen hellen, vergrößernden und freundlichen Effekt zu verleihen: 
 
 Helle Erdtöne sowie Orange- und Holzfarben strahlen Wärme und Annehmlichkeit aus 
 Gelb, Hellblau und Hellgrün machen aktiv und mimen die dominanten Naturfarben 
 
 Es bietet sich außerdem an, Akzente mit Weiß oder Grau, sowie Rot und Dunkelblau zu setzen – je nachdem, ob ein Raum noch eine neutralere Atmosphäre, Anstoß zur Bewegung, oder beruhigende Wirkung enthalten soll. Natürlich kann man den Raum auch mit weiteren Farben gestalten, um der individuellen Situation gerecht zu werden. 
 Die verwendeten Materialien für die Möbel, Behälter, Matten und Polster, sowie andere größere Ausstattungsgegenstände sollten dementsprechend angepasst werden, müssen aber nicht zwingend herausstechen. 
 Um ein gutes Gefühl dafür zu bekommen, welchen Eindruck ein Raum für Kinder macht, sollte man sich einfach auf die Augenhöhe der Kinder begeben. So lässt sich leicht feststellen, ob ein Raum zum Spielen, Entdecken, oder Ausruhen einlädt und was eventuell noch verbessert werden kann. Für die Raumgestaltung der Kita sind Ideen wie diese grundsätzlich immer zu empfehlen: 
 
 Fensterfronten für natürliches Licht und „ein Stück Draußen“ im Raum 
 Fensterbänke, auf denen in der Sonne gespielt oder die Vorgänge draußen beobachtet werden können 
 klar strukturierte Funktionsbereiche 
 Mobiliar und Ausstattung in der richtigen Größe für die entsprechenden Altersgruppen von Kindern 
 
 Durch informierte und den Umständen gerechte Gestaltungsentscheidungen schafft man ein Umfeld, das für alle Beteiligten angenehm ist; für Kinder, wie Erwachsene. Hiermit geht man erste Schritte, um den Raum zum &quot;dritten Erzieher&quot; zu machen. Weitere Tipps hierzu bietet die Reggio-Pädagogik. 
 
  Tipp :&amp;nbsp;Sie können auch Ihr  Büromaterial für den Kindergarten  in bestimmten Farben und Mustern gestalten. 
 
 
 Reggio-Pädagogik in der Raumgestaltung für Kita und Kiga 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 Wir haben für Sie abschließend fünf Tipps, welche Art von Räumen oder Raumbereichen hierfür besonders wichtig sein können. Entdecken Sie einen überraschenden Kandidaten unter den Räumen, dem man mehr zutrauen kann als vermutet! 
 
 
  
 Die Bastelwerkstatt. Diese kann Teil des Gruppenraums oder ein eigener abgegrenzter Bereich sein. Hier sollten verschiedene  Bastelmaterialen  zur Verfügung stehen, die zum kreativen Erforschen und Entdecken einladen. Dabei kann es sich um mehr als reine Bastelmaterialien handeln: Mitbringsel von Draußen oder rekontextualisierte Alltagsgegenstände, die sonst weggeworfen würden (wie leere Stifte, Verpackungskartons, etc.) können, sofern sicher zu Gebrauchen, genauso als Grundlage dienen. All dies bietet, neben enormem kreativen Potenzial, zudem viele taktile Erfahrungen von Texturen und Strukturen. Auch Farben und das Mischen dieser kann Teil davon sein – die visuelle Gestaltung ist ebenso wichtig. 
 Der selbstständige Essbereich. Während die Kinder frei spielen, kann gleichzeitig ein gleitendes Frühstück stattfinden. Neben der freien Entscheidung, wann sie etwas Essen wollen lernen die Kinder auch, ihr Geschirr selbstständig auf- und abzudecken. Ein Nachteil ist natürlich, dass hierfür eine ständige Aufsicht nötig ist, um Sauberkeit zu garantieren. 
 Puppen- oder Verkleidungsecke. Letztlich spielt in der Reggio-Pädagogik noch die Selbstwahrnehmung der Kinder eine wichtige Rolle. Hierfür sind Spiegel besonders wichtig. Die Kinder können sich selbst in verschiedenen Momenten begegnen und sich beim Spielen wie von außen sehen. Gibt es zusätzlich bereitgelegte Spielsachen und beispielsweise auch die Möglichkeit, sich zu verkleiden, kann die eigene Identität so weiter erforscht und gefestigt werden. Die Kinder können so in Rollenspielen ihre Fantasie ausleben, oder Alltagssituationen nachahmen. Gestalten Sie vielleicht auch eine Idee nach der anderen aus und lassen die Kinder selbst entscheiden, was davon am schönsten war. 
 Bücherecke oder noch besser ein Literaturraum. In ihrer eigenen kleinen &quot;Bibliothek&quot; können die Kinder in einer ruhigen Atmosphäre Bilderbücher ansehen, in Grüppchen vorgelesen bekommen oder einfach eine Weile ausruhen. Dafür muss natürlich, ein bewusster Umgang mit diesem Rückzugsort gefördert werden – schließlich ist jedes Kind, das den Raum nutzt mitverantwortlich, dass dessen Atmosphäre erhalten bleibt und nicht durch Lärm oder falsche Gegenstände entfremdet wird. 
 Der Flur. Was nur als Eingangsbereich wahrgenommen wird, kann auch eine zentrale Rolle für die Interaktionen tagsüber spielen. Die Kinder begrüßen sich morgens, sehen sich tagsüber und können sich austauschen und verabschieden sich auch wieder dort. Hier lassen sich, ohne dass dies überhaupt auffällt, Kommunikation fördern und soziale Zeit verbringen. Um diesen Effekt weiter zu verstärken bietet es sich an, Kunstwerke und kleine Arbeiten der Kinder auszustellen, die für Gesprächsstoff sorgen. 
 
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 Allgemein gilt stets: Jeder Raum sollte ein Bedürfnis des Kindes erfüllen, sodass die Einrichtung als Ganzes ein umfassendes pädagogisches Angebot bietet, worin sich die Kinder wohl fühlen und nichts zu kurz kommt, ob nun Kreativität, Lernen, Bewegung, Zeit in der Natur, Sozialisation oder auch Erholung und Rückzug – die vielen verschiedenen Kategorien lassen sich manchmal auch geschickt verknüpfen, wie beim  bewegten Lernen ! 
 
 Noch Fragen? Stöbern Sie weiter im  TimeTEX-Blog ! 
  
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 Im Leben eines Kindes sind Erzieherinnen und Erzieher wichtige Bezugspersonen. Sie begleiten die Kinder über mehrere Jahre auf ihrem Weg durch die Kindheit und fördern sie liebevoll und engagiert in ihrer Entwicklung. Auch Eltern finden fachliche Unterstützung, wenn es um Erziehungs- und Entwicklungsfragen geht. Ihre Wertschätzung für diese wichtige Arbeit wollen Eltern oftmals mit einem Geschenk zum Ausdruck bringen, sei es zum Geburtstag der Erzieherin, zu Weihnachten oder zum Abschied, wenn das Kind in die Schule kommt. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen kreative Geschenkideen für ein Dankeschön das von Herzen kommt und erklären die rechtlichen Regelungen, die bei Geschenken für Erzieherinnen und Erzieher zu beachten sind. 
 
   
 
 Geschenke für Erzieher&amp;nbsp;– Was darf man schenken? 
 Es gibt viele Anlässe, um der Erzieherin mit einem Geschenk Danke für die Liebe, Geduld und das Engagement bei ihrer Arbeit zu sagen. Insbesondere wenn der Abschied vom Kindergarten oder der Kita ansteht, möchten sich Eltern und Kinder bei der Erzieherin oder dem Erzieher mit einem persönlichen Abschiedsgeschenk für die gemeinsame Zeit bedanken. Dabei gibt es allerdings einige rechtliche Regelungen zu beachten. Deshalb sollte im Vorfeld mit dem Träger der Einrichtung abgeklärt werden, ob personenbezogene Geschenke angenommen werden dürfen und bis zu welchem Betrag diese zugelassen sind. Denn viele Erzieherinnen und Erzieher sind Angestellte des öffentlichen Dienstes und dürfen nach § 3 Abs. 2 TVöD keine  Geschenke  oder Vergünstigungen annehmen. Ausnahmen sind jedoch mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich. Aus diesem Grund werden Geschenke bis zu einem Wert von 25 Euro meist geduldet. Handelt es sich um einen freien Träger, gilt diese Regelung nicht, allerdings wird es dort oftmals ähnlich gehandhabt. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie mit Ihrem Kind ein Geschenk für die Erzieherin basteln, dessen Materialwert diesen Betrag nicht übersteigt. Und über ein liebevoll gestaltetes Geschenk, das von Herzen kommt, freuen sich Erzieherinnen und Erzieher ganz besonders. 
 
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 Tolle Geschenkideen für Erzieher und Erzieherinnen 
 Verleihen Sie Ihrer Anerkennung Ausdruck und schenken Sie Erzieherinnen und Erziehern ein originelles und schönes Geschenk zum Geburtstag, Jubiläum, zu Weihnachten oder zum Abschied. Personalisierte Geschenke kommen dabei besonders gut an. Wir haben für Sie einige tolle Geschenkideen zusammengestellt, die schön und nützlich sind und garantiert Freude bereiten. 
 Vorratsdose für die Lieblingsnaschereien 
 Eine personalisierte Vorratsdose, gefüllt mit den Lieblingsnaschereien der Erzieherin, kommt immer gut an. Vielleicht haben Ihre Kinder bereits herausgefunden was ihre Erzieherin am liebsten nascht, falls nicht, fragen Sie einfach das Team der Kita oder des Kindergartens. Auch selbst gebackene Kekse sind eine gute Idee und eignen sich optimal als Füllung, besonders in der Weihnachtszeit. 
 
   
 
 Personalisierte Tasse 
 Der Klassiker unter den Geschenken für Erzieher ist eine personalisierte Tasse. Zusammen mit einer Packung Tee oder Kaffee bereitet dieses Geschenk viel Freude, vor allem wenn die  Tasse  von den Kindern selbst gestaltet ist. Mit bunten   Glas- und Porzellanmaler   haben Kinder extra viel Spaß am Porzellan bemalen und können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. 
 
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 Selbstgestaltetes Stoff-Mäppchen 
 Dieser praktische Begleiter kann als wertschätzendes Geschenk für Erzieher mit Stiften, kleinen Überraschungen oder einem persönlichen Gruß befüllt werden. Zum Bemalen des   Baumwoll-Schreibetuis   eignen sich   Textil-Malstifte   ganz wunderbar. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein, Sie werden überrascht sein, wie viele Ideen die Kleinen haben! Tipp: Mit Namen personalisiert kommt das Mäppchen besonders gut an! 
 
   
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 Kita-Planer 
 Ein äußerst nützliches Geschenk für Erzieher ist ein   KiTa-System-Planer  . Ob es um die Wochenplanung oder Beobachtungsnotizen zu den Kindern geht, der Planer hält für jede der vielfältigen Anforderungen im Kindergarten die passende Unterstützung bereit und erleichtert den Arbeitsalltag der Erzieher. Hübsch verpackt und mit einer liebevoll gestalteten Geschenkkarte versehen, bereitet dieses Geschenk auf jeden Fall viel Freude. 
 
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 Vier Geschenkideen, die leicht gelingen und garantiert Freude bringen: 
 
 Ein  Bildband mit selbst gemalten Bildern  ist immer eine gute Idee, um der Erzieherin zum Abschied Danke zu sagen. Hierfür darf jedes Kind mit Farben wie  Wachsmalstifte  oder Buntstifte der Erzieherin ein ganz persönliches Bild malen. Versehen mit dem Namen und einem kleinen Foto des Kindes werden die verschiedenen Bilder mit einem Umschlag aus  Fotokarton  zu einem Bildband zusammengeheftet. Die Vorderseite des Umschlags kann ebenfalls gemeinsam gestaltet werden, beispielsweise indem in die Mitte das Abschiedsjahr geschrieben wird und ringsum jedes Kind ein kleines Selbstporträt zeichnet oder ein Gruppenfoto darauf geklebt wird. 
 Schenken Sie mit bunten Handabdrücken eine ganz persönliche Erinnerung an die Zeit mit Ihren Kindern im Kindergarten. Ein  Badetuch, T-Shirt oder Stofftasche mit Handabdrücken  der Kinder sieht nicht nur fröhlich aus, sondern ist auch äußerst nützlich. Hübsch eingepackt und versehen mit einer selbst gestalteten Dankeskarte bereitet dieses Geschenk garantiert Freude. 
 Ein  bunter Strauß mit selbst gebastelten Blumen  aus farbigem  Papier &amp;amp; Karton  eignet sich ideal als Abschiedsgeschenk vom Kindergarten. Das Beste: Dieser Strauß verwelkt nicht und ist ein besonders buntes Dankeschön an die Erzieherin oder den Erzieher. Alternativ kann der Strauß mit  Blumen aus Holz  gestaltet werden, mit dem  Perlenmaker Pen  dekorativ verziert sehen die Blumen besonders hübsch aus. 
  Personalisierte Schokolade  ist nicht nur eine tolle Idee zum Abschied, sondern vereint individuelle Dankesworte mit süßem Genuss. Alles was Sie dafür brauchen, ist eine Box mit Schokoladentäfelchen. Auf jedes Täfelchen wird eine kleine Botschaft geschrieben, für was man sich bedankt: z. B. für die tollen Spiele, fürs Zuhören, fürs Basteln etc. Der Deckel der Schokoladenbox kann mit einem Gruppenbild und mit den Namen der Kinder versehen werden. Dieses süße Geschenk bringt der Erzieherin oder dem Erzieher auf jeden Fall Freude! 
 
 
 Tipp: Unter der Rubrik  „Kreatives Basteln“  bietet TimeTEX eine große und vielseitige Auswahl an tollen Bastelmaterialien für kreative Geschenkideen. 
 
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 Für Kinder ist der Übergang vom Elternhaus in die Kita eine ereignisreiche und aufregende Zeit. Jedes Kind reagiert ganz individuell auf diese Situation. Während manche Kinder neugierig die neue Umgebung erkunden und Kontakt zu den anderen Kita-Kindern und Erziehern aufnehmen, klammern sich andere ängstlich an Mama oder Papa. Das liegt teilweise am Wesen des Kindes und ob es schon Erfahrungen mit anderen Kindern sammeln konnte oder bereits von anderen Bezugspersonen, ob es z. B. von Großeltern oder Tagesmutter betreut wurde. Aber auch die Einstellung der Eltern spielt eine nicht unbeachtliche Rolle. Fühlen sich Eltern sicher und geben sie ihr Kind mit Vertrauen in fremde Hände, wird sich das auf die Kinder übertragen. Genauso verhält es sich, wenn Eltern ängstlich sind und nicht loslassen können. Ebenso sind das Eingewöhnungskonzept der Kita und eine achtsame Begleitung von Seiten der Erzieher von Bedeutung. Eine  offene Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind die besten Voraussetzungen für eine gute Erziehungspartnerschaft und erleichtern diese besondere Zeit im Leben eines Kindes. 
 
   
 
 Phasen der Eingewöhnung 
 Kinder brauchen Zeit, um sich an neue Situationen zu gewöhnen. Eine schrittweise  Kita-Eingewöhnung  im Beisein eines Elternteils ermöglicht den Kindern, sich behutsam an die neue Umgebung mit neuen Bezugspersonen und an das Miteinander mit den anderen Kindern im Kindergarten und in der Kita zu gewöhnen. Denn ob ein Kind gerne in die Kita geht, entscheidet sich in diesen ersten Wochen. Die Eingewöhnung trägt dazu bei, dass sich das Kind in der neuen Umgebung wohl und geborgen fühlt. Viele Einrichtungen orientieren sich dabei an zwei Modellen, dem Berliner oder dem  Münchner Eingewöhnungsmodell . Damit sich das Kind leichter auf die neue Situation einlassen kann, sehen beide Modelle vor, dass ein Elternteil oder eine andere nahestehende Bezugsperson das Kind bei dem Prozess der Eingewöhnung begleitet. Beide verlaufen in fünf Phasen, die aufeinander aufbauen. Auch empfehlen beide Modelle nicht mehr als zwei neue Kinder pro Woche mit der Eingewöhnung im Kindergarten beginnen zu lassen, damit die Erzieher genügend Zeit für die neuen Kinder haben und so eine tragfähige Bindung entstehen kann. Der bedeutende Unterschied zwischen dem Berliner Modell und dem Münchner Eingewöhnungsmodell besteht in der Rolle des Kindes im Laufe der Eingewöhnung. Während im Münchener Modell das Kind den Eingewöhnungsprozess aktiv gestaltet, wird im Berliner Modell das Kind eher als passiver Bestandteil des Prozesses gesehen – es „wird eingewöhnt“. 
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 Exemplarisch stellen wir in diesem Beitrag das Münchner Eingewöhnungsmodell vor: 
 Vorbereitungsphase 
 In der Vorbereitungsphase werden die Eltern über die Konzeption der Kita, den Tagesablauf und den Ablauf der Eingewöhnung informiert. Im Gegenzug erhalten die Fachkräfte Informationen über die Gewohnheiten und  Bedürfnisse des Kindes  und die elterlichen Erwartungen an die Eingewöhnungszeit und die Einrichtung. Die vorgesehene Bezugserzieherin ist in diese Vorgespräche eingebunden und ist für die Eltern zukünftige Ansprechpartnerin für alle anstehenden Fragen. 
 Kennenlernphase 
 Zusammen mit der Bezugsperson lernt das Kind in dieser Phase, die ca. eine Woche dauert, den Tagesablauf in der Kita und alle Gegebenheiten wie Räume, Materialien und Angebote kennen. Dabei ist es wichtig, dass das Kind die Einrichtung in seinem Tempo und seinen Interessen entsprechend erkunden darf. Es hat dabei Gelegenheit, die anderen Kinder in ihren Handlungen und  Interaktionen  zu beobachten und erste Kontakte zu knüpfen. Es wird dabei auch erkennen, dass die anderen Kita-Kinder Vertrauen zu den Erzieherinnen haben und die Rolle übernehmen, die es bisher an den Eltern kennengelernt hat. Und sie werden erfahren, dass die Kita ein Ort ist, an dem man sich wohlfühlen und vieles entdecken und lernen kann. 
 
 
 Sicherheitsphase 
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 Auch in dieser Phase, die ebenfalls etwa eine Woche dauert, bleiben die Eltern mehrere Stunden täglich gemeinsam mit ihrem Kind in der Kita. Nun geht die Fachkraft aktiver auf das Kind zu und übernimmt zunehmend Aufgaben, die bisher den Eltern vorbehalten waren wie beispielsweise Hilfe beim Ausziehen oder beim Essen, begleitet es bei Erkundungen und macht ihm Spielangebote. Der Erzieher konnte während der Kennenlernphase beobachten, welche Vorlieben das Kind hat, welche Situationen es ängstigen und zu welchen Kindern es Kontakt aufnimmt und bezieht diese Beobachtungen in sein pädagogisches Handeln mit ein. Auf diese Weise kann in Anwesenheit der Bezugsperson eine sichere Kind-Erzieher-Beziehung aufgebaut werden. Aber auch die anderen Kita-Kinder spielen in dieser Phase eine wichtige Rolle. Sie wirken als Vorbilder, zeigen wie man sich im Kindergarten verhält und laden zum Spielen und Ausprobieren ein. Der begleitende Elternteil wird etwas passiver, bleibt im Beobachten aber aktiv und unterstützt den Prozess mit seinem bejahenden Einverständnis. 
 
   
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 Vertrauensphase 
 Das Kind kennt nun die Abläufe des Alltags in der Kita und hat schon ein wenig eine Beziehung zu der Erzieherin und den anderen Kindern der Gruppe aufgebaut. Jetzt kann der begleitende Elternteil zunehmend in den Hintergrund treten. Wenn das Kind alleine und ohne Kontakt zur Bezugsperson spielt, ist eine erste Trennung möglich. Nach einer klaren Ankündigung und einer angemessenen Verabschiedung kann der Elternteil den Raum verlassen. Sich wegzuschleichen wäre ein Vertrauensbruch und könnte die gesamte Eingewöhnung gefährden. Trotz all der Vorbereitung kann die Trennung für das Kind Stress bedeuten und beim Abschied weinen. Lässt sich das Kind nach kurzer Zeit beruhigen und findet wieder ins Spiel zurück, kann die Eingewöhnung als abgeschlossen angesehen werden. Sollte das Kind sich nicht beruhigen, verbleibt der Elternteil für weitere Tage in der Einrichtung, bis das Kind seine Eltern gehen lassen kann. 
 Auswertungsphase 
 Nach ein paar Wochen findet ein Elterngespräch statt, in dem sich die pädagogische Fachkraft mit den Eltern über den Prozess der Eingewöhnung austauschen und die Entwicklung des Kindes besprechen. 
 
   
 
 Probleme bei der Eingewöhnung im Kindergarten 
 In der Regel ist eine Eingewöhnung nach ca.  vier Wochen  abgeschlossen. Bei manchen Kindern geht es etwas schneller, manche benötigen etwas mehr Zeit. Was aber tun, wenn trotz all der behutsamen Vorbereitung eine Eingewöhnung nicht gelingen will und das Kind sich nach der Trennung eines Elternteils von der Erzieherin nicht beruhigen lässt? Dann ist ein ausführliches Gespräch mit der pädagogischen Fachkraft notwendig, um die möglichen Gründe herauszufinden. Vielleicht gibt es im familiären Umfeld Probleme, die den Übergang in den Kindergarten erschweren, wie beispielsweise eine Trennung oder die Geburt eines Geschwisterchens. Möglich ist auch, dass das Kind in seiner momentanen Entwicklungssituation noch nicht reif für den Kindergarten ist und noch Zeit benötigt. Dann macht es Sinn, die Eingewöhnung zu pausieren und in ein paar Wochen neu zu starten. Oft können die Kleinen nach einer gewissen Zeit mit der Situation ganz anders umgehen und die Kita-Eingewöhnung gelingt dann leichter. 
 
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 Bereits vor der eigentlichen Eingewöhnungszeit können Eltern einiges tun, um ihren Kindern den Übergang vom Elternhaus in die Kita zu erleichtern und Problemen vorzubeugen: 
 
 Erkunden der Umgebung der Kita und des Weges dort hin. 
 Anschauen von Bilderbüchern und Erzählen von Geschichten über den Kindergarten, das weckt die Neugier der Kleinen. 
 Gemeinsam die Ausstattung für den  Kindergarten , wie Vespertäschchen, Hausschuhe, Turnbeutel etc. besorgen. 
 Trennung üben durch Betreuung von anderen Bezugspersonen wie Oma und Opa. 
 Sich selbst und den Kindern genügend Zeit für die Kita-Eingewöhnung geben, damit niemand unter Druck kommt. 
 Die Eingewöhnungsphase nicht in eine Zeit legen, in der viele andere Veränderungen stattfinden. 
 Offenheit und Vertrauen gegenüber der Kita und ihrem Team, das überträgt sich auf das Kind. 
 
 Die Eingewöhnung in die Kita erleichtern – Tipps für Erzieher 
 Um dem Kind einen guten Start in seinen neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen, bedarf es von Seiten der pädagogischen Fachkraft eine  achtsame Begleitung  und eine stetige Beobachtung. So kann speziell auf die Bedürfnisse des Kindes und dessen Bezugsperson eingegangen und reagiert werden. Hilfreich ist auch, wenn sie bereits Informationen über das Kind hat. Ein Fragebogen, den die Eltern in Ruhe zu Hause ausfüllen können, bietet sich hierfür an. Diese Informationen, wie z. B. womit es sich gerne beschäftigt und was sein Lieblingsspielzeug ist, erleichtern der Erzieherin einen guten Kontakt zum Kind herzustellen. Eine offene und  vertrauensvolle Kommunikation  mit den Eltern sowie ein gutes Eingewöhnungskonzept ist das A und O einer gelingenden Kita-Eingewöhnung. So kann von Anfang an eine gute Erziehungspartnerschaft aufgebaut werden. Damit sich Eltern entscheiden können, ob dieses Konzept für sie stimmig ist, kann es auf der Homepage der Einrichtung oder auf einem Elternabend thematisiert werden. So haben Eltern noch vor der Anmeldung die Möglichkeit, sich über den Ablauf der Eingewöhnung zu informieren. Wichtig ist auch, den Zeitpunkt der Eingewöhnung sinnvoll zu wählen und dabei auf Schließzeiten der Einrichtung oder den Urlaub der Eltern zu achten, um eine Unterbrechung zu vermeiden. Der Eingewöhnungsprozess sollte dokumentiert werden und kann so beispielsweise als Grundlage für das Elterngespräch in der Auswertungsphase dienen. Nicht zuletzt ist es von großer Bedeutung, allen Beteiligten genügend Zeit zu geben, damit die Kita-Eingewöhnung erfolgreich abgeschlossen werden kann und das Kind die Einrichtung als  „seine Kita“  annimmt, in der es sich wohlfühlt und gerne hingeht. 
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 Eine Kindertagesstätte ist ein wichtiger Lebens- und Bildungsraum für Kinder und bietet Raum zum Spielen, Bewegen, Lernen, Ruhen, Ausprobieren und Experimentieren. Dabei ist die Sicherheit des Kindes Grundvoraussetzung für seine Bildung, Erziehung und Betreuung. Deshalb lautet das oberste Ziel: Eine Kita muss sicher sein! Zahlreiche Gesetze, Regelungen und Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der gesetzlichen Unfallversicherung gewährleisten den Unfall- und Gesundheitsschutz in Kitas und Kindergärten. Um bei dem umfangreichem Regelwerk den Überblick nicht zu verlieren, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt, die für eine sichere Kita von Bedeutung sind. 
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 Die Unfallverhütungsvorschrift der gesetzlichen Unfallversicherung für Kindertagesstätten 
 Das wohl wichtigste Regelwerk für eine sichere Kita ist die  Unfallverhütungsvorschrift (UVV)  „Kindertageseinrichtungen“ der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung). Sie soll helfen, den Aufenthalt für Kinder, Beschäftigte und Besucher in Kitas und Kindergärten sicherer zu machen und schwere Unfälle zu vermeiden. Die UVV richtet sich sowohl an Planerinnen und Planern von Kindertageseinrichtungen als auch an Kita-Träger und pädagogische Fachkräfte und beinhaltet Vorschriften für den Bau und Ausbau von Kindertageseinrichtungen, deren Ausstattung und Außenanlagen. 
 Gefahren und damit potenzielle Unfälle können durch folgende Vorkehrungen vermieden werden: 
 
 
 Die  Raumgröße  für Gruppen- und Bewegungsräume sollte so gewählt werden, dass Kindern genügend freie Spiel- und Bewegungsflächen zur Verfügung stehen, empfehlenswert sind 4,5 bis 6,5 m² pro Kind.  Verglasungen  müssen bruchsicher gestaltet werden und gut erkennbar sein. Für alle Aufenthaltsbereiche gilt: ebene, rutschhemmende und leicht zu reinigende  Fußbodenbeläge  entsprechend der Nutzung wählen um Stolperstellen zu vermeiden.  Treppen und Rampen  müssen so beschaffen sein, dass sie gut erkennbar sind und sicher benutzt werden können, dazu zählen auch Handläufe auf beiden Seiten. Achten Sie darauf, dass  Türen  auch von Kindern leicht zu handhaben sind und dass es an den Nebenschließkanten keine Quetsch- oder Scherstellen gibt. Um Abstürze zu vermeiden, müssen Aufenthaltsbereiche mit Absturzgefahren altersgerecht gesichert sind. Für  Fenster  gilt: sie müssen so gestaltet sein, dass sie beim Öffnen und Schließen sowie im geöffneten Zustand Kinder nicht gefährden. Zu hoher Lärm kann die Gesundheit belasten, daher ist auf eine gute  Raumakustik  zu achten. Diese kann mit absorbierenden Unterdecken oder Schallabsorber-Elemente erreicht werden. Alle Räume sollten ausreichend be- und entlüftet werden können und durch Tageslicht belichtet sein und/oder beleuchtet werden können. Selbstredend ist, dass Kinder in der Kita und im   Kindergarten   vor Strom, heißen Materialien sowie Flüssigkeiten – wie zum Beispiel Kerzen, Heißklebepistolen etc. – geschützt werden müssen sowie die Einhaltung von Brandschutzbestimmungen. 
 
   
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 Sicherheit ist auch bei der Ausstattung der Kita zu beachten. Möbel und sonstige Inneneinrichtung sollte ergonomisch gestaltet, befestigt und aufgestellt sein, so dass Verletzungsgefahren insbesondere durch scharfe Kanten oder Ecken, raue Oberflächen sowie vorstehende Teile vermieden werden. Insbesondere Tische und Stühle sollten ergonomisch gestaltet und auf die Körpergröße abgestimmt sein. Wählen Sie alle  Spielmaterialien  und Spielangebote so aus, dass sie Kinder nicht gefährden. 
 
   
 
 Halten sich Kinder auf den  Außenspielflächen  der Kita auf, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Deshalb ist es wichtig, dass bei der Gestaltung des Außengeländes die Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Altersstufen berücksichtigt werden. Befestigte Bodenbeläge von Außenspielflächen müssen auch bei Nässe rutschhemmende Eigenschaften besitzen und so beschaffen sein, dass Verletzungen bei Stürzen möglichst vermieden werden. Außerdem sollte das Außengelände so gestaltet und ausgestattet sein, dass die Kinder gut beobachtet werden können. So kann schnell geholfen werden, wenn ein Kind beispielsweise beim Klettern stürzt. 
 
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 Für die Sicherheit im Kindergarten und in der Kita bestehen noch weitere Vorschriften für Werkräume, Küchen, Toiletten, Haustechnik etc. und können bei der Unfallkasse (DGUV Vorschrift 80) nachgelesen werden. Viele Gefahren und Unfälle lassen sich vermeiden, wenn diese Sicherheitsvorschriften im Kindergarten und in der Kita berücksichtigt werden. 
 Neben der UVV gibt es noch ergänzende Informationen, die in der Branchenregel für Kindertageseinrichtungen (DGUV Regel 102-602) zu finden sind. Dieses umfassende, praxisorientierte und einfach anwendbare Handbuch bietet wertvolle Tipps rund um die Themen Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen. Zudem finden Sie weitere Informationen zum Thema „Sichere Kita“ in der Fachliteratur. 
 Wie kann die Sicherheit der Kinder pädagogisch unterstützt werden? 
 Eine völlig risikofreie Umgebung kann es nicht geben. Um die Kinder vor Unfällen in der Einrichtung zu schützen, ist es neben den baulich-technischen und organisatorischen Maßnahmen wichtig, den Kindern ein Gefahrenbewusstsein zu vermitteln, das sie ihrem Alter entsprechend in die Lage versetzt, Gefahren zu erkennen und zu lernen, richtig damit umzugehen. Dies stellt auch ein großes Entwicklungspotenzial für die Kinder dar. Darüber hinaus kann durch verschiedene pädagogische Angebote ein sicherheits- und gesundheitsbewusstes Verhalten gestärkt werden. Beispielsweise kann der richtige Umgang mit Scheren und anderen Werkzeugen bei Bastelangeboten eingeübt werden. Bei Bewegungsangeboten sollten vorab immer Verhaltensregeln besprochen werden, um Unfälle zu vermeiden. Oder machen Sie gemeinsam mit den Kita-Kindern einen „Sicherheitscheck“ und erkunden Sie mögliche Gefahren wie zum Beispiel Stolperstellen durch herumliegendes Spielzeug, Bodenunebenheiten und dergleichen. 
 Nicht zuletzt müssen Kinder Gelegenheit haben, ihre eigenen Fähigkeiten kennenzulernen und sicheres und riskantes Verhalten sowie mögliche Konsequenzen einschätzen zu können. Das ist Voraussetzung dafür, dass sie sich auf ihr eigenes Sicherheitsempfinden verlassen können. 
  Tipp:  Um Kinder für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren, finden Sie unter den Rubriken  „Gesundheit &amp;amp; Ernährung“  und  „Mein Körper“  eine große Auswahl an pädagogisch wertvollen  Lernspielen  und anschaulichen Materialien. 
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            <title type="text">Experimente im Kindergarten </title>
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                                            Kinderleichte Experimente zum nachmachen im Kindergarten
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 Kinderleichte Experimente zum Nachmachen im Kindergarten 
 Experimentieren und Forschen sind für Kinder auch im Vorschulalter schon spannend und aufregend: Sie entdecken die Welt und haben viele Fragen im Kopf. Um die Neugierde zu stillen, lassen sich bereits mit einfachen Experimenten tolle Ergebnisse zeigen, die viele Fragen zu unserer Welt und ihren Naturgesetzen beantworten können. Wir haben in diesem Sinne versucht, verschiedene Anleitungen für kinderleichte Experimente zum Nachmachen zusammengestellt, die optimal für den Kindergarten geeignet sind. 
 Schon mit simplen Materialien lassen sich eindrucksvoll Phänomene unserer Umwelt demonstrieren, die jedes Kind faszinieren und begeistern können. Ganz nach dem Motto: Sichtbarmachen erleichtert das Verstehen. Daher haben wir mehrere Versuche mit Wasser ausgesucht, die einfach vorzuführen sind, und die Kinder allein oder unter Beaufsichtigung nachmachen können. Wasser als alltägliches Element bietet trotzdem viele  spannende Naturwissenschaftliche Phänomene  und Effekte, die Sie mit diesem Experimenten veranschaulichen können. 
 Vermitteln Sie am besten erst ein paar Hintergrundinformationen, um das Phänomen leicht verständlich zu machen. Oder führen Sie das Experiment aus und lassen Sie die Kinder rätseln, wie es dazu kommt – wecken Sie Neugierde an den Vorgängen, die in den Naturwissenschaften erforscht werden. Denn eine gesunde Neugier und Spaß am Forschen ab dem Kindergarten sind bekanntermaßen gute Voraussetzungen für den weiteren Lernerfolg in der Grundschule. Inspirieren Sie mit den folgenden Experimenten für Vorschulkinder! 
 Oberflächenspannung kennenlernen einfach gemacht 
 Mit diesem kinderleichten Experiment lässt sich die Spannung der Wasseroberfläche und ihr Einfluss auf das Schwimmen und Sinken leichter Gegenstände anschaulich erklären. Viele Kinder wissen oft schon, was die Wasseroberfläche ist, können aber noch viel über ihre Eigenschaften lernen! Außerdem sind Experimente mit Wasser für Vorschulkinder oft besonders interessant, da es sich um ein so alltägliches Element handelt, das aber mit viel Spaß verbunden wird. 
 
 
  Benötigt: &amp;nbsp;Ein Glas mit Wasser, Büroklammer, Spülmittel, Pfeffer, kleine Münzen. 
  Vorbereitung:&amp;nbsp; Platzieren Sie alle Materialien für die Kinder gut sichtbar auf einem Tisch. Das Glas sollte fast randvoll sein. Lässt man nun vorsichtig nacheinander die Münzen hineinsinken, verdrängen diese weiteres Wasser. Wenn man genau die richtige Menge erwischt, sieht es aus, als würd sich eine kleine Kuppel aus Wasser über den Rand des Glases erheben - die Oberflächenspannung hält gegen die Schwerkraft an. Lassen Sie die Kinder dieses Sichtbarwerden der Oberflächenspannung beobachten und gehen Sie dann zum eigentlichen Experiment über: 
 Geben Sie die Büroklammer sanft auf die Wasseroberfläche und streuen etwas Pfeffer rundherum. Eventuell muss erst etwas Wasser ausgekippt werden, damit die Oberfläche wieder eben wird. 
 
  Frage an die Kinder:  Wieso schwimmt die schwerere Büroklammer ebenso oben, wie auch der leichte Pfeffer? Was passiert, wenn ich Spülmittel zugebe? 
  Beobachtung : Die Oberflächenspannung hält Büroklammer und Pfeffer oben, bis diese vom Spülmittel durchbrochen wird. Die Büroklammer sinkt, der Pfeffer „flieht“ weg vom Spülmittel. 
 
 
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 Ein Versuch zu Wasserverdrängung und Luft 
 Ein schnelles Experiment zum Nachmachen, um mit Kindergartenkindern Luft als sichtbares Volumen kennenzulernen.  Luftdruck Experimente  bieten ebenfalls viele spannende Möglichkeiten! 
  Benötigt : Eine Schüssel mit Wasser, ein Glas, ein Tablett mit hohen Rändern o.ä., um überlaufendes Wasser zu sammeln. 
  Frage an die Kinder : Verdrängt das Glas mehr Wasser, wenn ich es aufrecht, umgekehrt, oder seitwärts eintauche? 
  Beobachtung : Kann die Luft nicht entweichen, wird mehr Wasser verdrängt. 
 Die Farben des Regenbogens 
 Dieses Experiment eignet sich wunderbar um Kindern as Phänomen des Regenbogens verständlich zu machen und zu veranschaulichen, aus welchen Farben weißes Licht besteht. Dazu benötigen Sie folgende Materialien: 
 
 1 flache Schale, gefüllt mit Wasser 
 1 helle Teschenlampe 
 1 kleiner Taschenspiegel 
 
  Anleitung:  
 Füllen Sie das Wasser in die flache Schale und lehnen Sie den Spiegel an den Rand der Schale, sodass der untere Teil mit Wasser bedeckt ist. Leuten Sie nun mit der Taschenlampe flach auf den Spiegel und regen Sie die Kinder an, die Licht-Reflexionen, die an der Wand hinter der Taschenlampe entstehen, zu beobachten. Lassen Sie die Kinder beschreiben, welche Farben sie dort sehen. Die Kleinen Naturforscher werden erstaunt sein, dass dort die Regenbogenfarben nebeneinander erscheinen. Die Kinder erfahren durch dieses Experiment, dass weises Licht eigentlich aus einer Mischung von roten, orangen, gelben, grünen und blauen Lichtstrahlen besteht. Leuchtet man mit der Taschenlampe schräg auf das Wasser, werden die Farben sichtbar. Gemeinsam mit den Kindern können Sie nun erarbeiten, dass der gleiche Effekt entsteht, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint und dadurch am Himmel ein Regenbogen leuchtet. Dort wird, wie beim Experiment der Sonnenstrahl in die Farben Violett, Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot getrennt und am Himmel ist das wunderschöne Farbenspiel zu sehen. 
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 Die Kerze im umgestülpten Glas 
 
   
 
 Erklären Sie ganz einfach Druck und Unterdruck mit diesem kinderleichten Experiment. 
  Warnhinweise : Zünden Sie die Kerze selbst an und achten Sie darauf, dass die Kinder diese nicht bewegen. Weisen Sie auch hier darauf hin, dass Kerzen und Feuer allgemein nur unter Beaufsichtigung angezündet werden dürfen. 
  Benötigt : Eine Schüssel mit gefärbtem Wasser, Teelicht, Glas 
  Vorbereitung : Zünden Sie das Teelicht in der Schüssel an und gießen Sie dann vorsichtig das Wasser rundherum. 
  Frage an die Kinder : Was passiert, wenn ich ein Glas über die brennende Kerze stülpe? 
  Beobachtung : Die Kerze geht nach einer Weile aus und Wasser wird von der Schüssel ins Glas gezogen. Eventuell schwimmt das Teelicht sogar, wenn der Unterdruck stark genug ist. Dieser entsteht, weil sich die von der Kerze erwärmte Luft im Glas ausdehnt. Erlischt die Kerze aufgrund von Sauerstoffmangel, kühlt diese wieder ab und das Wasser wird angesogen, da keine neue Luft zur Verfügung steht. 
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 Versuche zu wasserabweisenden Stoffen und Lotuseffekt 
 
 
 Neben der Oberflächenspannung lassen sich auch Hydrophobie und geringe Benetzbarkeit einfach und spannend vorführen. Nutzen Sie einen durchsichtigen, fest verschließbaren Behälter und gießen Sie ein beliebiges Speiseöl und Wasser hinein. Schwenken Sie erst den Behälter sanft hin und her, um so das Verhalten der beiden Flüssigkeiten zueinander zu zeigen. Verschließen Sie den Behälter sodann und schütteln Sie ihn fest, um das langsame auseinandersortieren von Öl, Wasser und eingeschlossenen Luftblasen zu zeigen. 
 Den Lotuseffekt kennen viele Kinder vermutlich bereits, ohne sich dessen bewusst zu sein – heutzutage gibt es hydrophobe Stoffe für Regenjacken, wie auch hydrophobes Glas. Mit einem Exemplar der Lotusblume, oder einzelnen Lotusblättern kann jedes Kind selbst probieren, wie dieser Effekt in der Natur aussieht: Lassen Sie die Kinder vorsichtig Wasser darüber gießen, Tropfen von den Blättern abschwenken, und dabei überlegen, wie dieser Effekt zustande kommt. Mit dem zuvor erlernten Wissen zu Oberflächenspannung und wasserabweisenden Merkmalen können die Kinder eigene Theorien zur Funktionsweise der Blätter aufstellen. 
 Erklären Sie, dass das Lotusblatt von mikroskopisch kleinen Kegeln überzogen ist, die eine wasserabweisende Wachsschicht bedeckt. So wird das Wasser extrem stark und schnell abgewiesen, und die Pflanze kann sich dabei noch von Schmutz und Staub reinigen. 
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 Mit  Wasserexperimenten  für Kindergartenkinder können Naturwissenschaften mit allen  Sinnen &amp;nbsp;entdeckt werden. Aber die Fantasie ist nicht nur darauf beschränkt: Entdecken Sie weitere spannende Ideen für Experimente im Kindergarten im TimeTEX-Blog! Oder sollten Sie mit großen, vorgefertigten Versuchen begeistern wollen, wagen Sie einen Blick auf unsere  Experimentier­kästen . Die Neugier der Kinder zu stillen ist mit diesen Möglichkeiten ein Leichtes!&amp;nbsp; 
 
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 Waldkindergärten, in der Kind und Natur im Einklang spielen und entdecken, erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit. Aber was genau steckt hinter dem Begriff der Waldpädagogik? Wie unterschieden sich die verschiedenen Konzepte und ist diese romantische Vorstellung für jedes Kind?  Um die Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen über Naturkindergärten zusammengefasst!&amp;nbsp; 
 
 Was ist ein Waldkindergarten? 
 Die Idee des Waldkindergarten stammt ursprünglich aus Skandinavien und bezeichnet einen Kindergarten, der auf eine Kinderbetreuung im Freien setzt. Dabei soll die Natur ins Zentrum rücken und die Betreuung im Einklang mit ihr stattfinden. Spielzeug gibt es im Waldkindergarten nicht. Die Kinder entdecken den Wald und spielen mit dem, was sich in Wiese und Wald finden lässt. Bei extremen Wetterbedingungen muss in Deutschland eine Möglichkeit des Aufenthalts in geschlossenen Räumen geboten werden, beispielsweise ein Bauwagen. Auch ist die strenge Einhaltung von Hygienevorschriften und der Gefahrenordnung obligatorisch. 
 Geschichte und Entstehung des Waldkindergartens: 
 Anfang der 1950er Jahre entstand in Skandinavien die Idee, die Kinderbetreuung gänzlich in die Natur zu verlegen. Die Idee der Naturpädagogik schwappte in den 1960er Jahren dann schnell nach Deutschland über, wo 1968 der erste private Waldkindergarten öffnete. Eine staatliche Anerkennung blieb zu diesem Zeitpunkt allerdings noch aus. Knappe 30 Jahre später, im Jahr 1997, erhielt der erste Waldkindergarten (Waldkita) in Flensburg eine staatliche Anerkennung. Mittlerweile sind Waldkindergärten in Deutschland weit verbreitet und stoßen immer mehr auf Beliebtheit. Über 2000 Kindergärten, die Natur- und Waldpädagogik setzen, gibt es heute. 
 Welche Formen des Waldkindergartens gibt es? 
  Der typische Waldkindergarten:  
 
 Hier verbringen die Kinder jeden Tag in der Natur. Nur bei extremen Wetterbedingungen wird auf geschlossene Räume ausgewichen. 
 
  Der integrierte Waldkindergarten:  
 
 Eine Mischform aus dem Waldkindergarten und dem üblichen Kindergarten. Meist bietet die Kita eine Waldgruppe an, an der Kinder wahlweise teilnehmen können. 
 Auch etablieren viele Kitas eine feste Waldgruppe, die wöchentlich für ein paar Stunden in den Wald geht. Die restliche Zeit wird ganz normal im Regelkindergarten verbracht. 
 
  Waldtage oder Projektwochen:  
 
 Einige Kitas bieten auch gerne Waldtage oder Waldprojekte an. Die Projekte bedürfen allerdings guter Planung und meist die Unterstützung der Eltern. 
 Naturkindergärten können sowohl für die Projektwochen als auch für die einzelnen Waldtage wichtige Impulse geben. 
 
  Waldtage oder Projektwochen:  
 
 Einige Kitas bieten auch gerne Waldtage oder Waldprojekte an. Die Projekte bedürfen allerdings guter Planung und meist die Unterstützung der Eltern. 
 Naturkindergärten können sowohl für die Projektwochen als auch für die einzelnen Waldtage wichtige Impulse geben. 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Tipp : Weitere Möglichkeiten zur Projektgestaltung mit dem Thema Ökologie finden Sie unter&amp;nbsp; Naturwissenschaftliches Forschen im Kindergarten . 
 
 
 
 
 Wie sieht ein Tag im Waldkindergarten aus? 
 &amp;nbsp; 
 Ein typischer Tag im Naturkindergarten verläuft in der Regel ähnlich wie in einer normalen Kita. Meist beginnt der Tag mit einer Begrüßung im Morgenkreis. Später gibt es dann Raum für Freispiele und verschiedene Aktivitäten in der Natur. 
 &amp;nbsp;Utensilien, wie Thermokissen, Seile, Becherlupen sowie Werkzeuge und Bastelmaterialien dürfen hierbei natürlich nicht fehlen. Nach der Beschäftigungszeit, in der die Kinder den Wald entdecken und mit Materialien aus Wald und Wiese spielen, folgt das gemeinsame Mittagessen sowie in manchen Fällen eine Ruhezeit. 
 &amp;nbsp;Geburtstage und andere Feste werden auch im Naturkindergarten wie üblich gefeiert. Bevor es für die Naturerkunder nach Hause geht, wird alles Mitgebrachte wieder aufgeräumt. Schließlich sollen Kinder früh lernen, dass die Natur sauber bleiben muss. 
 &amp;nbsp; 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 
  Tipp:  Auch bei TimeTEX finden Sie zahlreiche Materialien für das  kreative Basteln . Außerdem eignet sich insbesondere unsere  Forscherwerkstatt  für alle kleinen Entdecker im Waldkindergarten. Hier finden Sie tolle Utensilien, wie  Zuchtsets  oder  Becherlupen  für den Waldalltag. 
 
  
 Das Konzept der Waldpädagogik: 
 Die Waldpädagogik möchte Kindern einen Gegenpol zur Reizüberflutung in der modernen Welt bieten. Die Natur soll dabei ein kindergerechtes Lernen und Spielen ermöglichen. Ganzheitliche Erziehung wird mit dem Aufenthalt im Freien verbunden. Die Entscheidung, ob das eigene Kind in den Naturkindergarten gehen soll, ist letztendlich von den Eltern abhängig.&amp;nbsp; 
 Es gibt aber folgende Punkte, in denen sich die Waldkita von der Regeleinrichtung unterscheidet: 
  Erfahren von Stille:  
 Der Wald ist der ideale Ort, um Stille zu erleben. So werden Wahrnehmungsfähigkeit und sinnliche Erfahrungen gestärkt. Außerdem steigert die Stille die Konzentrationsfähigkeit der Kinder. In einem geschlossenem Raum ist dies nur schwer gegeben. In unserem Blogpost erfährst du mehr über Entspannung für Kinder. 
  Naturmaterialien:  
 Ganz im Sinne der Naturpädagogik spielen Kinder im Waldkindergarten lediglich mit den Utensilien des Waldes. Vorgesehenes Spielzeug gibt es nicht. So wird ein Blatt in einer Pfütze schnell zu einem Boot, oder ein Stock zu einem Kochlöffel. Fantasie und Kreativität der Kinder werden dadurch stark gefördert. 
  Natur als Lehrer:  
 Von der Natur können Kinder einiges lernen. Der jahreszeitliche Kreislauf mit dem Erblühen, Wachsen, Reifen, Ernten, Verwelken und Ruhen lässt die Kinder die Natur hautnah miterleben und sie bestaunen. So entsteht ein achtsamer und nachhaltiger Umgang mit der Natur und dem Wald.&amp;nbsp; 
  Bewegungsfreiraum:  
 Kinder haben im Wald ausreichend Platz, um ihre körperlichen Möglichkeiten und Grenzen zu testen. Sie können je nach Lust und Laune springen, klettern, hüpfen, balancieren und vieles mehr. Eine gute Voraussetzung für die psychomotorische Entwicklung. Gleichzeitig gewinnen die Waldkinder so mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein. 
  Förderung Fantasie und Kommunikation:  
 Spielzeug in der Regelkita oder im Kinderzimmer haben eine klare Bedeutung und bieten wenig Raum für Fantasie oder Kommunikation. Ein Spielzeugauto ist zum Fahren da, ein Bauklotz zum Bauen. Gemeinschaftliche Kommunikation bleibt so oft aus. Der Wald und seine Materialien hingegen haben keine feste Bedeutungszuschreibung. Demnach kann ein Blatt ein Teller, ein Geldschein oder ein Boot in der Pfütze sein. Die Fantasie wird so automatisch angeregt und es kommt zur Kommunikation mit den Mitspielern. Schließlich muss die eigene Interpretation des Gegenstands erst mitgeteilt werden, bevor es mit dem Spielen losgehen kann. 
  Stärkung Gesundheit:  
 Das Immunsystem wird durch die tägliche Bewegung an der frischen Luft und die verschiedenen Wetterverhältnisse laufend gestärkt. Außerdem können sich Infektionen im Freien weniger gut übertragen als im geschlossenem Raum. 
  Anregung der Sinne:  
 Im Wald werden alle fünf Sinne angesprochen. Dadurch wird die Erfahrung umfassender und Kinder bauen eine tiefe Beziehung zum Gegenstand auf. 
 
 Was sind mögliche Nachteile des Waldkindergartens? 
 Der tägliche Aufenthalt im Freien kann besonders für empfindliche Kinder oder Kinder aus einem naturfernen Umfeld anfangs problematisch sein. 
 &amp;nbsp; 
 
 Schmutzige Kleider sind vorprogrammiert: Ständiges Waschen ist also unumgänglich! 
 Kinder mit Allergien sind im Waldkindergarten nicht gut aufgehoben 
 Begrenzte Öffnungszeiten 
 Kinder brauchen die passende Ausrüstung für Wind und Wetter (kann kostspielig sein) 
 
 Wie hoch sind die Kosten? 
 Die Kosten der Betreuung hängen von dem Umfang der Stunden und der jeweiligen Trägerschaft ab. In der Regel belaufen sie sich aber auf 100 bis 150 Euro pro Monat. Außerdem können zusätzliche Kosten für Essen oder Material anfallen. Je nach Trägerschaft kann es auch zu Mitgliedskosten kommen. 
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                            <updated>2022-02-24T09:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Phasen der Sprachentwicklung bei Kindern entdecken!</title>
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 Wie sieht die Sprachentwicklung bei Kindern aus? Welche Phasen werden durchlaufen und wie kann ich die kindliche Sprachentwicklung fördern? Gerade bei der Entwicklung des eigenen Kindes sind Eltern besonders aufmerksam und wollen ihr Kind so gut wie möglich unterstützen. TimeTEX beantwortet in diesem Artikel alle anfallenden Fragen und bietet zeitgleich Tipps für die optimale Unterstützung des Spracherwerbs! 
 
 
 Was ist Sprachförderung und wie kann ich Sprachentwicklung fördern? 
  
 Unter der Sprachförderung versteht man die Förderung und Unterstützung des Spracherwerbs bei Kindern. Gerade im Kita-Alter entwickeln Kinder mit großen Schritten ihre Sprache, dabei sollten sie Eltern und Erzieher/innen unterstützen. Die alltagsintegrierte Sprachbildung ist hierbei eine wunderbare Methode, um die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder zu fördern. Durch die Anregung vielfältiger Kommunikations- und Sprechanlässen entwickeln die Kinder ein gutes Sprachverständnis und lernen, sich in unterschiedlichsten Situationen differenziert auszudrücken. Einige Tipps hierfür haben wir in diesem Beitrag weiter unten für Sie zusammengestellt. Unter der Sprachförderung hingegen versteht man die Förderung und Unterstützung des Spracherwerbs bei Kindern, die eine verzögerte Sprachentwicklung haben. Hierbei werden Kinder gezielt gefördert, deren Aussprache, Wortschatz, Erzählfähigkeit oder Grammatik nicht altersgerecht entwickelt ist. Nicht zu verwechseln ist die Sprachförderung mit der Logopädie, die durch eine gezielte Therapie Sprach- und Sprechstörungen behandelt. 
 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 Sprachentwicklung bei Kindern - Bedeutung: 
 Die Sprache ist eine elementare Kompetenz und bildet nicht nur die Grundlage für alle weiteren Lernprozesse, sondern ist auch für die gesamte Entwicklung der Kinder von fundamentaler Bedeutung. Die Sprache hilft den Kindern außerdem… 
 
 Beim Erfassen und der Verarbeitung der Umwelt 
 Beim Aufbauen von zwischenmenschlichen Beziehungen 
 Um ihre Gefühle auszudrücken 
 Um sich im sozialen Umfeld zu orientieren 
 Sich zu erinnern 
 Dinge zu unterscheiden 
 Abstrakte Begriffe, wie Glück, zu verstehen 
 Begriffe der Zeit und Menge zu verstehen 
 
 
 Sprachentwicklung von Kindern - eine Tabelle&amp;nbsp; 
 Viele Eltern fragen sich immer wieder, warum ihr Kind noch nicht spricht, ob es sich altersgemäß entwickelt und wo die ersten Wörter bleiben? Dabei ist wichtig zu wissen, dass es bei der kindlichen Sprachentwicklung große Unterschiede gibt. Die folgenden Phasen der Sprachentwicklung sollen daher nur als Orientierung dienen. Man darf nicht vergessen: Jedes Kind ist unterschiedlich. 
  Ab 2 Monaten:  Beginn der 1. Lallphase: Das Kind gibt Gurgel- und Sprudellaute von sich, quietscht und brabbelt. Dabei wird der Stimmapparat ausprobiert, was dem Kind viel Spaß macht. 
 
  Ca. 6 Monate:  Ab diesem Zeitpunkt beginnt die 2. Lallphase. Nun fängt das Kind an, ganze Lallmonologe und Silbenketten zu bilden: bababa, mamama, gagaga… Auch stellt es fest, dass es über Laute Kontakt zu engen Bezugspersonen wie der Mutter und dem Vater aufnehmen kann. 
 
  Mit 9 Monaten:  Ab hier beginnt die Phase, in der die Babys versuchen, Laute nachzuahmen. Dabei ist nicht nur das Hören, sondern auch das Sehen der Mundbewegungen von seinem Gegenüber wichtig für die Entwicklung. Viel Blickkontakt mit dem Kind und sichtbare Freude über die Laute sind sehr sinnvoll und förderlich.&amp;nbsp; 
  Ab dem zehnten Monat:  Das Kind beginnt nun die Bedeutung von Wörtern, allerdings noch nicht den vollen Sinngehalt zu verstehen. Oft wird dann der Sinn des Gesagten aus der Mimik oder Gestik entnommen. Die nonverbale Kommunikation ist also hier noch sehr wichtig. 
  Ab dem ersten Lebensjahr:  In diesem Alter beginnt meist der Worterwerb. Die Wörter sind dann eine Folge von Assoziationen. Mit anderthalb Jahren erlangt die gesprochene Sprache immer mehr Bedeutung. Das Kind kann nun mehr verstehen, als es sprechen kann und bildet gerne Einwortsätze.  Mit anderthalb bis zwei Jahren wächst der aktive Wortschatz stark an. Nun folgt der Zeitraum der starken Entwicklung. Das Kind lernt seine sprachlichen Werkzeuge und die richtige Anwendung immer mehr kennen. Das Nachahmen von Tierlauten bereitet ihnen besonders viel Spaß. Auch können sie ihre Bezugspersonen, wie Mutter oder Vater, mit Namen ansprechen. 
  Mit zwei/drei Jahren  Der Wortschatz nimmt rasant zu, die Aussprache wird deutlicher und grammatische Strukturen werden erlernt. Erste Doppelkonsonanten, kompliziertere Lautverbindungen, kurze Sätze und Fragen sorgen nun für eine Erweiterung des Sprachvermögens. 
  Im vierten Lebensjahr:  Ab vier Jahren erweitert sich der Wortschatz der Kinder stetig und die grammatischen Fähigkeiten verbessern sich kontinuierlich. Sie können sich in ihrem Lebensraum differenziert ausdrücken und beginnen, Haupt- und Nebensätze mit Konjunktionen und Artikeln zu verwenden. Zu Beginn zwar noch etwas unsicher, aber mit schneller Verbesserung. Auch die Vorstellung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft setzt sich fest. 
  Mit 5 bis 6 Jahren:  In dem Zeitraum zwischen dem fünften und sechsten Lebensjahr wird die Lautbildung abgeschlossen. Sätze und Nebensätze sowie die korrekte Grammatik sollten dann ohne Probleme gebildet werden können. Die Entwicklung des Spracherwerbs ist dann weitestgehend abgeschlossen. Das Tempo der Sprachentwicklung ist allerdings sehr individuell und von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. 
 
 
 
   
 
 Wie können Eltern die Sprachentwicklung fördern? 
 Eltern übernehmen bei der Sprachentwicklung der Kinder eine äußerst wichtige Rolle und können bereits mit kleinen Handlungen viel zu der Förderung der Sprachentwicklung beitragen. Erklären Sie daher ihrem Kind von Anfang an, was Sie machen. Egal, ob beim Füttern, Wickeln oder Essen zubereiten. Durch dieses häufige Reden und Erzählen bieten Sie dem Kind so wichtigen „Lernstoff“ für die sprachliche Weiterentwicklung. Eine positive Rückmeldung als Reaktion an ihr Kind ist wichtig. Sobald es lallt, lacht oder durch Mimik oder Gestik artikuliert, lächeln Sie Ihr Kind an. So nehmen Sie Kontakt auf und bieten durch die positive Rückmeldung den Rahmen einer Kommunikation. Sobald Kinder anfangen zu sprechen, brauchen sie sprachliche Vorbilder.  Kinder brauchen daher Eltern, die viel mit ihnen reden, sie bestärken und auf sie reagieren. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Tipps für die kindliche Sprachentwicklung im Alltag: 
 
 Falsche Wörter oder die falsche Aussprache sollte nicht verbessert werden. Besser ist es, wenn man das richtige Wort in die eigene Antwort einbaut. 
 Gemeinsames Anschauen von Bilderbüchern oder Vorlesen von Geschichten sind effektive Methoden, um die Sprache zu fördern. 
 Lieder, Reime und Spiele sind wunderbar geeignet, um die Freude an der Sprache zu wecken. 
 Bieten Sie dem Kind unterschiedliche und zahlreiche Möglichkeiten, um sich sprachlich auszuprobieren. Besprechen Sie beispielsweise zusammen den Einkaufoder lassen Sie das Kind von seinen Erlebnissen erzählen. 
 Beschreiben Sie Ihre Tätigkeiten und die Ihrer Kinder mit Worten, das erweitert den Wortschatz und festigt die Grammatik. 
 Verinnerlichen Sie soziale Umgangsformen, wie Bitte und Danke. 
 Verzichten Sie auf Babysprache. Diese erleichtert den Spracherwerb nicht und ist später schwierig abzugewöhnen. 
 
 
 Bei TimeTEX finden Sie spannende  Sprachspiele  und weitere Produkte für die gezielte  Sprachförderung  sowie Informationen zur Sprachförderung in der Kita. 
 
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  Kindergarten-Konzepte können genauso verschieden sein wie die Kinder und ihre persönlichen Bedürfnisse selbst. Meist kann die Vielzahl an unterschiedlichen pädagogischen Konzeptionen im ersten Moment für viele Eltern überfordernd wirken. Dabei gibt es keine besseren oder schlechteren Konzepte, sie haben sich im Laufe Zeit lediglich anhand der pädagogischen Schwerpunkte entwickelt. Für einen besseren Überblick, zeigen wir Ihnen die unterschiedlichen Kindergartenkonzepte und bringen Klarheit in das Angebot.  
 
 
 Welche Konzepte gibt es?  Ein Überblick: 
 &amp;nbsp; 
 
 
  Reggio-Kindergarten:  Starke Inklusion der Eltern 
  Bewegungskindergarten:  Förderung von Bewegung 
  Waldkindergarten:  Aufenthalt in der Natur 
  Freinet-Kindergarten:  Vertrauen in die Instinkte der Kinder 
  Waldorf-Kindergarten:  Förderung von musikalischen Fähigkeiten 
  Situationsansatz:  Das Interesse der Kinder bestimmt die Themen 
  Montessori-Kinderhaus:  Förderung der Eigenverantwortlichkeit 
  Spielzeugfrei:  Förderung des eigenständigen Spielens 
 
 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;    
 &amp;nbsp; Der Reggio-Kindergarten:  
 &amp;nbsp; „  Kinder sind Träger und Schöpfer eigener Kulturen. Und damit sind sie aktiv beteiligt, ihre Identität, Autonomie und Kompetenz auszubilden, insbesondere in der Beziehung zu Gleichaltrigen, Erwachsenen, zu Ideen, Gegenständen, realen Erlebnissen und fiktiven Ereignissen in den Lebensbereichen und Welten in denen Kinder kommunizieren  .&quot;&amp;nbsp;(Loris Malaguzzi)  
  Die Reggio-Pädagogik stammt aus der kleinen Stadt Reggio Emilia in Norditalien. Hier wurde sie Anfang der 1960er Jahre in einer kommunalen Kita von Pädagogen und Pädagoginnen gegründet. Darunter war auch Loris Malaguzzi. Mittlerweile ist die Reggio-Methode ein international anerkannter Ansatz und stößt in vielen Bildungsstätten auf Anklang. Mitunter, weil die Grundlage der Methode ein optimistisches Menschenbild und ein positives Bild vom Kind ist. Im Mittelpunk steht das Kind, das von den eigenen Bedürfnissen aus, seine individuelle Entwicklung und Bildung mitgestaltet. Ein individualistischer Bildungsansatz, der das eigene Erkunden und Experimentieren im Alltag in das Zentrum stellt. Der Raum gilt bei dieser pädagogischen Konzeption als „dritter Erzieher“. Denn der Reggio-Kindergarten ist ähnlich wie eine italienische Stadt aufgebaut. Von der Piazza aus, dem Zentrum, gehen unterschiedliche Räume, wie Bewegungsräume, Rückzugsorte oder Werkstätten ab. Dabei kann das Kind sich frei im Raum verorten. Die Eltern werden bei dieser Methode integriert. So werden Freizeitaktivitäten mit den Eltern verbunden, damit eine Verbindung zwischen dem Zuhause und dem Kindergarten entstehen kann. Erzieher/innen fungieren als forschende Wegbegleiter, die auf Augenhöhe sind. Sie bringen den Kindern nichts Neues bei, sondern begleiten sie und fördern die freie Entfaltung.  
 
 
  Übrigens: Mehr über   Kompetenzen von Erzieher/innen  &amp;nbsp;erfahren Sie in unserem Blog!  
 
 
 &amp;nbsp;    
 &amp;nbsp; Bewegungskindergarten: Förderung von Bewegung  
 
 Bewegung als wichtiger Bestandteil im Kita-Alltag 
 Gezielte Förderung der Bewegung 
 Verbesserung von Gleichgewicht, Reaktionsvermögen und sozialen Kompetenzen 
 
 
   
 
 Wie der Name schon sagt, hat der Bewegungskindergarten zum Ziel, dass sich die Kinder ausreichend bewegen. Denn ein Bewegungsmangel kann bleibende Schäden hinterlassen und sollte unbedingt vermieden werden. Umso besser ist es, dass Kinder von Natur aus einen ausgeprägten Bewegungsdrang haben. Sie toben, rennen und spielen am liebsten den ganzen Tag. Und genau hier setzt die Bildungsstätte an: Die Bewegung wird neben dem Denken, Fühlen und Wahrnehmen, als wichtiger Bestandteil angesehen und dementsprechend gefördert. Mit entsprechenden Sportmöglichkeiten und Anreizen sollen die Kinder zur Bewegung animiert werden. Schaukeln und Klettergerüste im Außenbereich, genauso wie Hilfsmaterialien, wie Bälle, Seile oder Tücher werden dabei gerne in den Alltag integriert. So wird nicht nur die Ausdauer und das Gleichgewichts- und Reaktionsvermögen geübt, die zusätzliche Bewegung fördert auch motorische und soziale Kompetenzen. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
  Tipp:  Werfen Sie einen Blick in unsere Kategorie  Bewegtes Lernen . Hier können Sie die Bewegung mit tollen Lerneffekten verbinden! 
 
 &amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; Waldkindergarten: Aufenthalt in der Natur  
 
 Aufenthalt im Freien 
 Naturerfahrung 
 Naturmaterialien als Spielzeug 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Im Waldkindergarten sind die Kinder jeden Tag im Freien. Nur bei extremen Wetterverhältnissen gehen sie in einen Bauwagen oder eine Hütte, um Unterschlupf zu finden. Die Konzeption kommt ursprünglich aus Skandinavien, ist aber mittlerweile auch in Deutschland weit verbreitet. Auf Spielzeug wird im Waldkindergarten grundlegend verzichtet. Die Kinder orientieren sich am Wald, und spielen mit all den Naturmaterialien, die sie im Wald finden. So wird die Fantasie und Kreativität gefördert. Darüber hinaus sind die Kinder ständig in Bewegung, erleben die Natur und stärken ihr Immunsystem. Eine ausführliche Beschreibung und weitere Infos zu dem Waldkindergarten, finden Sie in unserem Blogartikel   Waldkindergarten  .  
 &amp;nbsp; 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; Freinet-Kindergarten: Vertrauen in die Instinkte der Kinder  
 
 Bedürfnisse der Kinder im Zentrum 
 Freiheit und Eigenverantwortung 
 Freie Entfaltung der Persönlichkeit 
 
 Die Freinet-Konzeption beruht auf den Grundprinzipien der Freiheit und der Eigenverantwortung. Dabei stehen die Bedürfnisse der Kinder stark im Zentrum der pädagogischen Arbeit. Die Kinder übernehmen die eigene Verantwortung für ihre Entwicklung, entdecken so individuell ihre Stärken und gewinnen Selbstvertrauen. Demnach richten sich die Erzieher/innen ganz nach den Interessen und Wünschen der Kinder. Möchte ein Kind beispielsweise keinen Mittagsschlaf machen, dann wird dies berücksichtigt. Mithilfe des Freinet-Kindergartens soll das selbstverantwortliche Handeln und die freie Entfaltung der Persönlichkeit gefördert werden 
 
 &amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; Waldorf-Kindergarten: Förderung von musikalischen Fähigkeiten  
 
 Entwicklung von Körper, Seele und Geist 
 Nachahmung 
 Musikalische und kreative Entwicklung 
 
 &amp;nbsp; 
 
   
 
 Das Kindergartenkonzept des Waldorf-Kindergartens wurde 1920 von Rudolf Steiner konzipiert. Grundlage ist eine spirituelle und esoterische Weltanschauung. Inhalt der Konzeption ist die individuelle und ganzheitliche Entwicklung von Körper, Seele und Geist. Außerdem ist das Konzept der Nachahmung ein weiterer, wichtiger Ansatz. Eltern und Erzieher/innen haben demnach eine Vorbildfunktion und sollten die Umwelt der Kinder so gestalten, dass sie nachahmungswürdig ist. Auch die musikalische und kreative Entwicklung nimmt eine große Rolle in der Erziehung im Waldorf-Kindergarten ein. Typisch sind beispielsweise Geschichten oder Lieder, zu denen sich die Kinder rhythmisch bewegen. Alltägliche Rituale sind von großer Bedeutung. Der Tagesablauf ist gut strukturiert. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;   
 Situationsansatz: Das Interesse der Kinder bestimmt die Themen 
 
 Bedürfnisse/Interessen der Kinder bestimmt den Kindergarten-Alltag 
 Kind ist auf Augenhöhe mit Erzieher/innen 
 
 Dieses sozialpädagogische Konzept stellt das soziale Lernen und die Bedürfnisse der Kinder in den Vordergrund. Das bedeutet, dass jedes Kind eingebunden wird und der Kita-Alltag durch das geprägt wird, was die Kinder momentan beschäftigt oder interessiert. Aus diesen Interessen können dann gezielte Projekte entstehen. Die Aufgabe der Fachkräfte ist es, aufmerksam zu beobachten und zu analysieren. Die Kommunikation zwischen Kindern und Erzieher/innen ist stets auf Augenhöhe. Außerdem werden soziale und kulturelle Hintergründe aktiv in die Erziehung miteinbezogen. 
 
 &amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; Montessori-Kinderhaus: Förderung der Eigenverantwortlichkeit  
 
 Eigenständiges Lernen 
 Spezielle Spielzeuge 
 Erzieher als Helfer 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Hilf mir, es selbst zu tun, lautet die Devise der Montessori-Pädagogik, die ihren Ursprung bei der italienischen Ärztin Maria Montessori findet. Sie ist davon überzeugt, dass jedes Kind am besten weiß, was es braucht und will. Das eigenständige Lernen steht also im Zentrum dieser Montessori-Einrichtung. Kinder sollen sich demnach frei, spontan und alleine beschäftigen. Sie treffen beispielsweise die Entscheidung, wie lange und womit sie spielen. Erzieher/innen fungieren dabei eher als Beobachter und Helfer, sie mischen sich wenig in das Geschehen ein. Schließlich ist das Kind der Hauptakteur. Gespielt wird mit spezielle Montessori-Materialien, die die Kinder auf verschiedenen Ebenen ansprechen und einen Bewegungsreiz bieten. Unterteilt sind die Materialien in Materialien für die Sinnesschulung, mathematische Materialien, Materialien zur Förderung der Sprache oder Bewegungsspielzeug. 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
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 &amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; Spielzeugfrei: Förderung des eigenständigen Spielens  
 
 Spielzeugfreie Zeiten 
 Förderung der Fantasie und Kreativität 
 
 Der pädagogische Ansatz des spielzeugfreien Kindergartens existiert seit 1992 und hat das Ziel, der wachsenden Konsumgesellschaft entgegenzuwirken. Kinder sollen daher in der Kita ohne Spielzeug zum eigenständigen Spielen animiert werden und ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen. Mitgebrachtes von Zuhause kann auch zum Spielen verwendet werden. Wichtig ist allerdings, dass Erzieher/innen beim Spielen so wenig wie möglich vorgeben. Meist wird die spielzeugfreie Zeit auf einen festgelegten Zeitraum beschränkt und die Kinder werden darauf vorbereitet. Spielzeug wird hier also nicht auf Dauer verbannt. 
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                            <updated>2022-02-17T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schlüsselkompetenzen der Erzieherin</title>
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 Die wichtigsten Fachkompetenzen von Erzieher/innen - auf einen Blick 
 Dass Erzieher/innen über ausgeprägte fachliche Kompetenzen verfügen, ist unabdingbar. Schließlich sind sie sind nicht nur in unserer Gesellschaft fundamental, sie haben für Kinder eine große Vorbildfunktion und spielen bei der Erziehung eine wichtige Rolle. Doch zu dem Beruf des Erziehers und der Erzieherin gehört weitaus mehr, als sich bloß um eine Gruppe von Kindern zu kümmern. Erfahren Sie in unserem Blog alles rund um die Fachkompetenzen von Erzieher/innen und lernen Sie alles über den Kompetenzbereich von Erzieher/innen. 
 Welche fachlichen Kompetenzen sollten Erzieher/innen mitbringen? 
 Der Arbeitsalltag von Erzieher/innen sieht sehr unterschiedlich aus und kann verschiedene Herausforderungen beinhalten. Daher sind Empathie und Anpassungsfähigkeit wichtige Eigenschaften, die man in diesem Berufsfeld mitbringen sollte. Außerdem sollte jedem, der sich für den Erzieherberuf entscheiden, grundsätzlich klar sein, dass man jeden Tag aufs Neue für eine Gruppe von Kindern verantwortlich ist. Daher sollte sowohl ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein als auch eine gute Portion Stressresistenz und Ausdauer vorhanden sein. Weiter zählen eine feste Wertevorstellung, Offenheit, Teamfähigkeit, Selbstreflexion, Selbstbewusstsein sowie Kommunikationsstärke und Entscheidungsfähigkeit zu den persönlichen Kompetenzen, die den Erzieherberuf ausmachen. 
 Was umfassen die Kompetenzen einer Erzieherin/eines Erziehers? - Tabelle 
 Der Kompetenzbereich ist sehr vielseitig und beinhaltet mehr als die bloße Betreuung von Kindern. Grundlegend kann man vier Arbeitsbereiche unterscheiden:    Pädagogische Arbeit:  Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern, Beziehungsaufbau, Gruppenpädagogik, Beobachtung, Planung, Durchführung pädagogischer Angebote, Entwicklung und Anpassung von Spielideen.    Pflege und Fürsorge:&amp;nbsp; Wickeln, Körperpflege, medizinische Versorgung von Kindern. Haushalt: Reinigung und Pflege der Gruppenräume, Säubern von Materialien, Zubereitung von Mahlzeiten etc.    Kooperation:&amp;nbsp; mit Eltern, anderen Fachleuten, dem Träger der Einrichtung.  Hinzu kommen weitere Aufgaben, wie die Öffentlichkeitsarbeit oder organisatorische Arbeiten, wie die Materialbeschaffung oder die Strukturierung von Tagesabläufen. Weiter gehören Fortbildungen sowie das Einstellen und Einlernen von Mitarbeiter/innen zum Aufgabenbereich. 
 
 Welchen fachlichen Kompetenzen brauchen Erzieher/innen? 
 Die Kompetenzen, die pädagogische Fachkräfte in ihrem Berufsalltag benötigen, sind sehr umfassend. Dabei sollte man zwischen fachlichen und sozialen Fähigkeiten unterscheiden. Die fachlichen Fähigkeiten reichen von der Anwendung des Fachwissens über die individuelle Förderung von Kindern bis hin zur Zusammenarbeit in Teams. 
 
 
 Hier ein Überblick über die fachlichen Kompetenzen: 
  Instrumentellen Kompetenzen:  
 
 Lernen von Allgemeinem Fachwissen über Erziehung 
 Anwendung von verschiedenen Erziehungsstilen und Methoden 
 Förderung der individuellen Entwicklung 
 
 
  Soziale Kompetenzen:  
 
 
 Haltungen und Werte 
 Rollendefinition und -distanz 
 Erkennen und Interpretieren von Bedürfnissen 
 
 
 
  Personale Kompetenzen:  
 
 
 Selbstannahme 
 Persönlichkeit und Individualität 
 
 
  Reflexive Kompetenzen:  
 
 
 Selbstreflexion 
 Methodisch-didaktische Reflexion 
 Fortbildung 
 
 
 Neben diesen fachlichen Kompetenzen bedarf es zusätzlich persönlichen Qualifikationen. Diese können allerdings nicht theoretisch vermittelt werden, sondern werden im Rahmen der Ausbildung gefördert. 
 
 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
   
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 Hier ein Überblick über die persönlichen Kompetenzen: 
 
 Schnelle Auffassungsgabe 
 Feste Wertevorstellung 
 Erkennen von Bedürfnissen 
 Gesundes Selbstbewusstsein 
 Team- und Kompromissfähigkeit 
 Entscheidungsfähigkeit 
 Gute Rhetorik 
 Vorausschauendes Handeln 
 Gutes Maß an Ausdauer 
 Stressresistenz 
 Selbstreflexion 
 Empathie 
 Offenheit 
 
 Wie sieht die Ausbildung aus? 
 Die Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin ist in Deutschland Ländersache und kann dementsprechend von Bundesland zu Bundesland variieren. Die klassische Vollzeit-Erzieherausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Integriert sind dabei eine zweijährige Erzieherausbildung an einer Fachschule für Sozialpädagogik, wo die Grundlagen der Erzieherberufs vermittelt werden, und eine einjährige Praxisphase, auch berufspraktisches Jahr oder Anerkennungsjahr genannt. Dieses wird an einer Kita, in einem Kindergarten oder an einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung absolviert. Am Ende der Ausbildung folgt eine staatliche Prüfung. Der schulische Teil der Ausbildung gliedert sich in Allgemeinbildung und Pädagogik. Im allgemeinbildenden Teil werden Fächer, wie Deutsch, Englisch, Sozialkunde, politische Bildung sowie Ethik unterrichtet. Darüber hinaus haben auch kreative und künstlerische Fächer, wie Bildende Kunst oder Musik einen hohen Stellenwert. Zentral ist aber die Vermittlung von pädagogischen Kompetenzen. Je nach Bundesland gibt es im fachlichen Bereich unterschiedliche Schwerpunkte für die individuelle Spezialisierung. 
 
  Übrigens : In unserem Blogartikel  Ausbildung von Erzieher/innen  finden Sie weitere, ausführliche Informationen. 
 
 Weiterbildungen gehören zum festen Bestandteil des Erzieher-Berufs und sollten&amp;nbsp; regelmäßig wahrgenommen werden, um pädagogisch auf dem neusten Stand zu sein. Schließlich gilt auch für den Erzieher oder die Erzieherin das Prinzip des lebenslangen Lernens. Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es viele, dabei ist zwischen der Aufstiegsweiterbildung und der Anpassungsweiterbildung zu unterscheiden. 
 Aufstiegsweiterbildung: 
 Möchte man als Erzieher/in in seinem Berufsfeld aufsteigen und führende Tätigkeiten übernehmen, dann bieten sich folgende Weiterbildungen an: 
 
 
 
 Fachwirt/in für Organisation und Führung im Sozialwesen 
 Betriebswirt/in im Sozialwesen 
 Fachwirt/in im Erziehungswesen 
 
 
 
 
 Diese Aufstiegsweiterbildungen können in der Regel mehrere Monaten oder gar Jahren dauern und sind meist recht teuer, sorgen aber nach dem erfolgreichen Abschließen einer staatlich anerkannten Prüfung für dauerhaft mehr Gehalt.&amp;nbsp; 
 
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 Anpassungsweiterbildung: 
 Die Anpassungsweiterbildung hat, anders als die Aufstiegsweiterbildung, nicht das Ziel, eine führende Position zu erlangen. Sie hilft beim regelmäßigen Erweitern und Vertiefen von bereits vorhandenem Wissen. Auch eine staatlich anerkannte Prüfung erfolgt hier im Normalfall nicht, man erhält nach Abschließen der Weiterbildung aber ein Zertifikat oder eine Urkunde. Mögliche Weiterbildungen können sich mit folgenden Themen befassen: 
 
 Sprachbildung und Förderung 
 Inklusion 
 Integration 
 Psychomotorik 
 Musik und Rhythmus 
 Führen von Elterngesprächen 
 Gesunde Ernährung 
 
 
 Je nach  Kita-Konzept  und den  Projekten im Kindergarten &amp;nbsp; kann die Weiterbildung variieren und besondere Schwerpunkte festlegen. 
 
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 Ist Erzieher/ Erzieherin der richtige Beruf für mich? - Gründe 
 
   
 
  Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen:  Erzieher und Erzieherinnen haben Tag für Tag mit verschiedenen Personengruppen zu tun: Sie betreuen Kinder, treten in Kontakt mit Eltern und Bezugspersonen, mit Kolleg/innen, Auszubildenden und Praktikanten. Gerade deshalb ist es in diesem Berufsfeld wichtig, kommunikativ, teamfähig und offen zu sein. 
  Sie nehmen täglich neue Herausforderungen an: I m Berufsalltag als Erzieher oder Erzieherin warten täglich neue Aufgaben und somit auch neue Herausforderungen auf einen. Schließlich entwickeln sich Kinder ständig weiter. Daher ist es von großer Bedeutung, dass man neuen Aufgaben stets offen gegenübersteht. 
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  Tipp : Für das Festhalten der Weiterentwicklung von Kindern eignet sich ein  Portfolio für den Kindergarten &amp;nbsp;hervorragend.&amp;nbsp; 
 
  Sie&amp;nbsp;  lernen gerne Neues:  Im Erzieherberuf lernen Sie viele neue Familien und Kinder mit verschiedenen sozialen und kulturellen Wurzeln kennen. Demnach erleben Sie an ihrem Arbeitsplatz Vielfalt und Diversität jeden Tag aufs Neue. Umso wichtiger ist es, dass Sie bereit sind Neues zu erfahren und zu erlernen. 
  Sie bilden sich gerne weiter:  Wer den Erzieherberuf erlernt, sollte stets auf dem aktuellen Wissensstand sein. Daher sollte man sein bereits vorhandenes pädagogisches Fachwissen regelmäßig weiterentwickeln und auffrischen. Auch gilt die eigene Reflektion als sehr bedeutsam. 
  Sie bringen sich persönlich ein:  Als Erzieher oder Erzieherin vermittelt man den Kindern wichtige Werte und fungiert gleichzeitig als Vorbild. Demnach sollten Sie ihre Ideen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So können Sie ihre eigene Persönlichkeit miteinbringen. 
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